Bin ja seit kurzem auch stolzer Besitzer einer fast neuen CRF. Hab mir extra eine neuere geholt um mal nicht dauernd dran schrauben zu müssen. Hab genug andere Fahrzeuge um die ich mich (auch gern) kümmere.
Jetzt hat sie ja eine tolle Kosogriffheizung. Jedoch hab ich sie beim Heimholen schon nicht angebracht. Der Schalter ist bissl knuffelig. Daheim gekuckt, sehe ich dass es einen Stecker auseinander gezogen hat. Naja ist nicht schlimm, jedoch fiel mir auf dass die Kabelage „ungünstig“ verlegt ist und der Nachbesserung bedarf. Bei der ersten Fahrt ging sie dann wunderbar, heute wieder nicht😐. Gesucht, gesucht - kommt kein Strom an - Kabelbruch direkt an der fliegenden Sicherung. Wahrscheinlich ein Folgefehler der schlechten Kabelverlegung. Außerdem hat der Monteur die Stromversorgung mittels Stromdieben direkt vor dem eigens dafür gemachten Stecker für Zusatzverbraucher😳. Also noch eine Baustelle für den Winter.
Dann hab ich ein vermurkstes Gewinde beim Sturzbügel entdeckt. Die Unterfahrschutzplatte ist total verspannt. Der Scheinwerfer zu hoch eingestellt…
Ich bin eigentlich kein Perfektionist und leg auf Optik eher weniger Wert, aber solche Kleinigkeiten nerven mich dann doch.
Gehts nur mir so oder wie geht ihr mit solchen Sachen um?
Erwarteich zu viel?
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Ich schaue mir die "Sachen" genau an, bin kein Freund von Pfusch.
Selbst bei "Neu" schon viel pfusch erlebt.Aber, ist ja genau genommen nur Kleinkram.
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Ich würde den Händler meiden, der das alles verursacht hat. Dort arbeiten offenbar nur die "guten" Mitarbeiter (von den "guten" und "sehr guten" Mitarbeitern).
Aber dafür kann ja das Motorrad nix
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Servus Manfred,
hast Du ein gebrauchtes Moped bei einem Händler gekauft? So hab ich es jetzt zumindest verstanden. Hat der Händler die Griffheizung dran gebaut? Wenn es ein gebrauchtes Moped ist, will er sich vermutlich rausreden.
Auf jeden Fall würd ich mal mit ihm sprechen und ihn nicht gleich beschimpfen ;) . Ist ja möglich, dass er wirklich nix dafür kann, aber wenn er es in seinem Namen verkauft hat, dann muss er eigentlich nachbessern.
Sollte der Händler die Griffheizung installiert haben und arbeitet tatsächlich mit Stromdieben, dann ist er E-mäßig eher zu meiden :lol: . Wie jedoch schon geschrieben, alles nicht so dramatisch. Ich geb kein Moped mehr zu einem Händler, da hab ich schon zuviel schräge Sachen erlebt. Wenn ich wirklich nicht weiter komm, dann lieber in eine freie Werkstatt, aber dies auch nur im Notfall (den hat ich neulich :roll: ).
Nur ein Vorschlag: Kannst Du die o. g. Probleme selber lösen und der Händler versucht sich zu drücken, dann schwatz ihm Ölfilter, Luftfilter und Bremsbeläge runter. Des ist für Dich gut, ihm tuts nicht so weh und am Ende sind alle glücklich. Natürlich erstmal abwarten, was er überhaupt sagt.
Man sollte es auch von der Beziehungsseite her betrachten. Erst wenn Du einige Stunden mit deinem neuen Moped in der Garage verbracht hast, wächst Ihr beide zusammen. Ohne Körperkontakt und gegenseitiges Berühren wird des nie was auf Dauer. So ein holpriger Start kann durchaus die große Liebe werden, hab Geduld und verlier nicht gleich am Anfang die Lust. Beziehungen bestehen ja immer aus geben und nehmen. Schließlich soll sie Dich bald durch Dünn und Dick tragen. Gib ihr Zeit, damit sie ihre Qualitäten zeigen kann, dann wird sie Dir es schon beweisen was in ihr steckt, denn schließlich ist sie eine Honda :mrgreen: .
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Servus Kutter,
Nein ich würd nie jemanden beschimpfen, ich trag meinen Namen vollkommen zurecht😂. Ich werd den Mechaniker auch sicher nie kennen lernen, ist ja viel zu weit weg. Der Vorbesitzer hat jetzt nicht so den Eindruck gemacht das alles selber angebaut zu haben.
Hab mir eigentlich nur den Frust von der Seele geschrieben. Hab selber mal Mechaniker gelernt und mach so ziemlich alles selber. Von daher geh ich mal davon aus, dass er einfach keine Zeit hatte besser zu arbeiten.
Aber so was wär für nen normalen Kunden mit Ärger und Rennerei verbunden. Man hofft halt immer dass nix ist und alles funktioniert. Naja auf diesem Weg werd ich die Gute schnell kennen lernen. Such derzeit noch ein Navi und dann gibts mal einen Stromtag bei mir in der Garage. Wird sicher nicht handwerklich perfekt, aber mein Gebastel hält in der Regel ganz gut. Eine Weltumrundung wird’s nimmer werden, aber die letzten TET Touren waren auch materialmordend. Sollte die crf so robust sein wie meine Alp hab ich noch über 100t problemlose km vor mir. Auf die freu ich mich schon🙂 -
Servus Manni,
des mit dem Frust wegschreiben kenn ich, deswegen sind meine Texte immer so lang :lol: .
Zu deiner Navi-Suche, das Zumo XT soll das Maß aller Dinge sein. Leider einfach grad unverschämt teuer! Das letzte Sonderangebot hab ich verpasst :roll: .
Das Display ist halt viel besser ablesbar und es rechnet auch schneller. Ich verwende noch das Zumo 590 LM, da hab ich schon über 100k drauf gefahren. Übrigens TET fahr ich auch sau gern. Evtl. geht ja mal was zamm.
VG
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Meine Navi Empfehlung wäre robuste Halterung und altes Smartphone mit Calimoto für die Straße und komoot für Offroad. Falls kein altes Telefon zur Verfügung steht halt ein billiges mit großem Akku kaufen. Kosten 130€ für die beiden Apps einmalig. Da bleiben ggü dem Zumo XT noch 270€ für Telefon, Halterung und Ladekabel übrig.
Aber das wird glaube in einem anderen Fred besser weiter besprochen
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Danke für die Tipps.
Ich hätte ja noch mein altes 340er. Bin sehr zufrieden damit und würde meinen Ansprüchen genügen. Aber zweites Kabel und Halterung kosten 60 Euro. Ziemlich viel für ein bisschen Draht und ein Plastikteil. Daher überleg ich ein gebrauchtes Teil zu holen. Gibts schon für nen Huni. Ich überleg noch. -
Ja, speziell zur Handy-Navigation hab ich grad ein neues Kapitel aufgemacht ;)
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Eigentlich wollte ich nicht schon im ersten Winter an einem nicht mal 3 Jahre alten Moped rum schrauben. Aber im Netz kursieren paar Bilder von nahezu trockenen Lagern der crf. Also doch mal nachsehen. Sowas wie den Schwingenbolzen oben wollte ich dabei nicht entdecken😕
Und die meisten Lager sind tatsächlich äh Minimalgeschmiert.Ist das bei euren auch so?
Wie sieht das denn nach 10 Jahren aus?
An Winterbetrieb mag ich da gar nicht denken. -
das war tatsächlich genau an der Schwingenlagerung auch bei der BMW F650GS ab 2000 so ein Thema. Scheinbar werden die Lager an der Schwinge gerne ohne weitere Schmierung eingebaut. Die kommen aber ab Werk eigentlich nur mit einer Konservierungsschicht Öl. Wird wohl kostenoptimiert gefertigt. Geht erst nach Jahren (außerhalb der Garantie) kaputt und muss dann der Kunde zahlen.
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Servus Together,
"kostenoptiemiert gefertigt" :lol: ...
Ich verbaue nur noch geschlossene Ketten, dann muss die Schwinge immer raus, auch wenn man mal keinen Bock dazu hat ;) . Ich fette alle 10k das Lenkkopflager (evtl. etwas übertrieben) und jeder neuen Kette (ca. 5k) die Schwingen- und die drei Lager der Umlekung.
Des mach ich natürlich auch bei der dicken CRF (AT), aber da hält ja so ne gute Kette rund 30k, wenn nicht soviel Dreck hinkommt. Zumindest hab ich nie Probleme mit Kettenschlössern :lol: .
So eine krasse Korrosion, wie auf den Fotos hab ich noch nie gesehen, selbst bei wenig gewarteten E-Treffen Mopeds. Was mir auch noch bei dem zweiten Foto aufgefallen ist, es fehlen die Walzen/Nadeln, des Nadellagers :shock: . Wo sind denn die hin?
Erinnert sich noch jemand an die Rostlauben Kadett D und Golf III, wo schon nach zwei Jahren die Rostsoße neben dem Kennzeichen runter lief? Datsun -> Nissan, ein Konzern nennt sich um, obwohl die Motoren super waren,. Die Karossen sind nur so schnell gerostet! Kann man heute nur noch bei Mercedes und VW sehen :lol: . Warum VW soviel Autos verkauft :roll: ?
Eigentlich eine Schande für Honda! KTM schmiert die Lenkkopflager ja grundsätzlich nicht -> "Gewicht" :lol: .
Wie gesagt, sowas darf heute nicht mehr sein, egal welches Fahrzeug! Der Fehler liegt bei den Einkäufern , bzw. fehlender Material-Definition für die Lieferanten und des ist Honda unwürdig. Es beweist nur einmal mehr, alle kochen nur mit Wasser ;) .
VG aus Andalusien
VG aus Andalusien
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Ja, sah hier auch so aus, habe aber bereits in der ersten Saison alles nachgeschmiert. Alles ausser dem Lenkkopflager leider.
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Servus Michl,
brauch ich Dir sicher nicht erklären, aber beim Lenkkopf-Lager immer die Holme raus, sonst hat man kein Gefühl beim Zudrehen. Ich glaub Du hattest gleich ein Problem mit einer Lagerschale, gell? Aber mal ehrlich, wer zerlegt ein neues Moped, um es abzuschmieren :roll: . Bei KTM ist des ja immer so, darauf kann man sich einstellen, was es auch nicht besser macht :x , aber bei Honda rechnet man damit natürlich nicht :shock: .
Als Fett verwende ich ein Mehrzweckfett für Lager, des Fett ist rot, warum auch immer. Ein Kumpel schwört auf Fett für Boote, des wär angeblich noch haltbarer:
https://www.idealo.de/preisvergleich…liqui-moly.html
Kann eh mal wieder nicht schlafen :roll: und hab a weng Testberichte für Fette gegoogelt und des war der Sieger:
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Fett ist wie Öl, a weng auch Religionssache ;) . Aber des hatten wir glaub ich schon mal :roll: .
Wie hat hier schon mal jemand so treffend geschrieben, irgend ein Öl ist immer besser als kein Öl und so verhält es sich wohl auch mit dem Fett :P .
VG aus Andalusien
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Na da bin ich ja froh nicht der einzige zu sein und womöglich eine Montagscrf erwischt zu haben😂. Bin trotzdem enttäuscht über so nachlässige Sparsamkeiten. Obwohl ich es ja von anderen Fahrzeugen schon kenn. Meine Beiden Alps sahen nicht besser aus, im Opel und im Kia waren zu wenig Getriebeöl, von unbehandelten Achsteilen, die bei der Montage schon Rost zeigen, gar nicht zu reden.
Also werd ich das gleiche inspektionsprogramm wie an der Alp anlegen: bei jedem Kettenwechsel komplettes Fettprogramm😏.
Danke für die Fettips, aber in der Arbeit hab ich da auch große Auswahl.
Und dann werd ich schlussendlich das LKL wohl auch noch aufmachen müssen und da die schmiererei fortsetzen.
Der Unterfahrschutz ist ja jetzt soweit fertig dass ein aufbocken leicht möglich ist. -
Schon wieder verdreht. Kann das wer drehen nachträglich?
Ich kann’s nicht🙄 -
Hallöchen
Da wird zu viel erwartet!
Die Schrauben und Achsen werden bei allen Herstellern teilweise vergütet(galvanische Beschichtungen)
Aber eben nicht mit Schmiermittel behandelt,das ist nicht zielführend!
Und läßt sich schlecht in der Produktion durchführen (Handhabung)Das entscheidende ist ,durch Reinigung-
Mittel und Hochdruck Reiniger wird in jedem Spalt ,aggressive Flüssigkeit,
erst hinein gedrückt ,und es gammelt dann, in den Holräumen.Habe mehrere US Schrott Motorräder Restauriert,die Amis putzen wenig !
Es waren CB750Four 1969-72
Die Elektro Kabel alle weich und elastisch
Alle Motor und Radbolzen von außen vergammelt, innen wie Neu.
Keine agresiven Putzmittel !!!und besonders kein!!! Dampfstrahler wurde benutzt !!!Zum Fett
Habe Mal einen Test mit Hauptständer
Schmieren gemacht Honda GL1200
Das geht normal mit LM42 mit mos2
Aber mit Lithium verseiften Fett ließ sich die GL1200 extrem leicht aufbocken.
Und ich war erstaunt wie krass der Unterschied war.Gruß aus Südspanien Uli
Hola Jörg bin ca 1300km südlich von dir!
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http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/Schmierfette
Hab auch bissl gegugelt.
Ja dampfstrahler geht natürlich gar nicht. Todsünde. Und mit so manchen Putzmitteln hab ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ähnlich Bremsflüssigkeit. Darum gibts bei mir nur noch Gartenschlauch und evtl weiche Bürste. Mehr nicht. Manchmal n Seifenreiniger. Dann aber viel Wasser.
Ich warte auf meine Feder und dann wird alles wieder zusammengebaut und weiter gebastelt. -
CB750Four fährt man halt auch nicht bis über die Achsen durch Wasserlöcher...
Bei den Mountainbikes habe ich mir eines angewöhnt, Hohlräume im Bereich von Lagerungen werden alle mit Fett aufgefüllt, Achsen/Schraubenschäfte alle leicht eingeschmiert zum Korrosionsschutz.
Da mache ich sogar die gedichteten Lager auf und packe mehr Fett rein.Und nur das hilft um Wasser von Lagern fernzuhalten.
Mit dem Hochdruckreiniger auf die Lagerpunkte draufhalten ist trotzdem ne doofe Idee, aber alles andere macht dann nix mehr aus.
Crf249: Du bist immer schnell dabei, Honda zu verteidigen. Meiner Meinung nach ist das hier fehl am Platz.
Die CRF250/300 ist preisgünstig und preisgünstig gefertigt. Schmierfett ist überall zu wenig, der Rahmen nicht verzinkt und nicht allzu toll beschichtet, die galvanische Beschichtung der Schrauben ist nur so lala (Die Edelstahlschrauben an der Verkleidung sind aber ein großes Plus). Man merkt halt, dass gespart wurde.Zitatbrauch ich Dir sicher nicht erklären, aber beim Lenkkopf-Lager immer die Holme raus, sonst hat man kein Gefühl beim Zudrehen. Ich glaub Du hattest gleich ein Problem mit einer Lagerschale, gell?
Das LKL habe ich tatsächlich nicht angefasst bis es bei 18500km getauscht wurde. Wollte es eigentlich vor der Polentour aufmachen, weil es ja schon manchmal leicht gerastet hat. Hatte aber kein passendes Werkzeug für die dämliche Zentralmutter mit ihren 100Nm - und keinen Nerv (mein Vater ist nicht lang davor gestorben). Das Rasten ist auch wieder verschwunden (war halt Rost). Habe auch die 2600km nicht viel gemerkt. Aber als das Motorrad zuhause wieder eine Zeit stand, ging das Lager fest (der Rost halt). Von den ersten Anzeichen, dass was nicht passt, bis zum Versagen waren das dann doch 4500km.Beim Mountainbike war es eine Zeit lang so, dass man manche Federgabeln nicht fahren konnte ohne sie gleich nach dem Kauf mit ausreichend Schmieröl auszustatten - und das an Rädern die tlw. so viel kosten wie die CRF. Wenn dir da die Dichtungen schon in der ersten Saison kaputt gegangen sind, hast du dir auch anhören dürfen, dass solche Verschleißteile nicht von der Gewährleistung/Garantie gedeckt sind.
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Eine richtig eingesaute Enduro mit Schlauch und weicher Bürste sauber kriegen, kann ich mir nicht vorstellen.
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