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  • Hallo zusammen,

    folgende Situation: Sobald der Motor warm ist (grob mind. 40 km), rutscht die Kupplung oberhalb von 5,5k rpm durch. :( Ich hab zwar erst knapp über 9000 km mit der CRF runter (ich selbst bin erst einige hundert km mit der CRF unterwegs gewesen), irgendwie scheint mir das etwas früh. Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Kupplungsspiel extrem gering ist. Sobald man an den Hebel kommt, bewegt sich der Ausrücker unten an der Kupplung. Die CRF hat zwar einen TRW-Lenker verbaut, aber der ist erstens nicht so viel breiter, als das sowas zum Problem werden sollte. Hab zwar schon alles maximal eingedreht, aber es hat nicht geholfen.

    Bevor ich die Kupplung jetzt aufmache und mir mal anschaue: hat jemand ein WHB und kann mir mal die Werte nennen, die die Reibscheiben noch haben sollten?

    VG
    Thomas

  • Die Kupplung verschleisst nicht durch Kilometer sondern durch Beanspruchung. Stell erst mal das Kupplunsspiel richtig ein. Vielleicht ist noch nicht alles verloren.


  • Hallo zusammen,

    folgende Situation: Sobald der Motor warm ist (grob mind. 40 km), rutscht die Kupplung oberhalb von 5,5k rpm durch. :( Ich hab zwar erst knapp über 9000 km mit der CRF runter (ich selbst bin erst einige hundert km mit der CRF unterwegs gewesen), irgendwie scheint mir das etwas früh. Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Kupplungsspiel extrem gering ist. Sobald man an den Hebel kommt, bewegt sich der Ausrücker unten an der Kupplung. Die CRF hat zwar einen TRW-Lenker verbaut, aber der ist erstens nicht so viel breiter, als das sowas zum Problem werden sollte. Hab zwar schon alles maximal eingedreht, aber es hat nicht geholfen.

    Bevor ich die Kupplung jetzt aufmache und mir mal anschaue: hat jemand ein WHB und kann mir mal die Werte nennen, die die Reibscheiben noch haben sollten?

    VG
    Thomas


    Hallo Thomas,
    Hast Du crf300? Wenn ja, ich kann Dir WHB als. pdf schicken.

    Grüß Dimi

  • Hi Thomas?
    Der Kupplungshebel sollte sich, gemessen am Hebelende, 10-20mm bewegen lassen ohne das die Kupplung betätigt wird. Das ist quasi das Spiel das der Kupplungshebel haben sollte.

    So wie du es beschreibt, würde ich keinen Meter fahren. Das ruiniert dir die Kupplung.
    Also erstmal das Spiel vom Kupplungshebel einstellen!

    Gruß
    Tom

  • Es kann auch sein, dass durch den anderen Lenker der Zug zu kurz geworden ist und einfach unter Spannung steht. Sollte bei nur einem Lenker eigentlich nicht passieren, aber kann.

    Ansonsten wenn du diese "Smoking gun" abgearbeitet hast: könnte auch falsches Öl sein. Bei dem km Stand glaube ich das nicht, aber ein falsches Öl (speziell: ein Öl für Autos) funktioniert in Motorrädern nicht und kann zu genau dem Problem führen, dass die Kupplungen immer durchrutschen

  • Bevor du anfängst ernsthaft zu schrauben, überprüfe die einfachen Sachen:
    - Kupplungsspiel richtig einstellen.
    - Ist das richtige Öl drin?
    - Ist der Kupplungszug in Ordnung?
    - Ist er ordentlich verlegt und steht auch nicht unter Spannung?
    - ....

  • Moin,
    wenn sich der Ausrückhebel bereits bewegt, wenn man den Kupplungshebel nur berührt, dann ist das definitiv zu wenig Spiel.

    Bevor lange in die Glaskugel geblickt wird, würde ich persönlich den "Urzustand", sprich mit Originallenker, herstellen und testen.

    Die Frage ist ja sowieso, ob das Problem erst mit dem neuen Lenker aufgetreten ist, darüber lässt uns der TE ja im Unklaren 🤷🏻‍♂️

  • Moin zusammen,

    erstmal danke für die zahlreichen Hinweise! :)

    Ob das Problem auch schon mit dem anderen Lenker bestand, kann ich nicht sagen - habe die Maschine bereits mit dem anderen Lenker käuflich erworben. Ohne es direkt ausprobiert zu haben, meine ich, dass ich dieses Problem am Anfang nicht hatte.

    Es handelt sich um eine CRF250 Rally, BJ2020, also eine MD44.

    Der Kupplungszug selbst liegt frei, ist also nicht geklemmt/durchgestreckt/am Anschlag. Habe an der Grob- und Feineinstellung bereits alles rausgeholt, aber das hat das Problem nicht maßgeblich gelöst. Werde mir am Freitag mal den ganzen Zug freilegen und mir das Spektakel mal im Detail anschauen.

    Bezüglich des Motoröls: hier ist das Öl von der Einfahrinspektion drin, das hat der Vorbesitzer in der Werkstatt machen lassen - ich weiß, naiv, aber ich unterstelle einer Honda-Fachwerkstatt mal, dass sie einen Ölwechsel hinkriegen. :)

    Gruß,
    Thomas

  • Meine letzte Honda Werkstatt hat mal versehentlich 15W-50 High Performance Supadupa Ester Öl eingefüllt. Wahrscheinlich in der Liste bei der falschen CRF250 geschaut. Da neigte die Kupplung auch verstärkt zum Rutschen.

    Meiner Meinung nach bewegt sich der Ausrückhebel immer sofort mit, die Feder am Ausrückhebel selbst (im Motordeckel verbaut) zieht den zurück, hält den Zug immer etwas auf Spannung. Das Spiel stellt sich zwischen Ausrückhebel und Kupplung/Betätiger ein. Spürt man aber am Lenkerhebel wann das wirklich greift.
    Hatte sie selbst aber noch nicht offen, lasse mich gerne eines Besseren belehren.

  • Ich denke das der Zug evtl. auf Spannung ist bzw. zu wenig Spiel hat.
    Hatte das Problem auch nach dem Hebeltausch.
    War etwas zu wenig Freiraum am Hebel, im Stand passte es beim Lenken nicht.
    Das kann schon alleine beim Einlenken passieren bei zu wenig Spiel.

  • Bezüglich des Motoröls: hier ist das Öl von der Einfahrinspektion drin, das hat der Vorbesitzer in der Werkstatt machen lassen - ich weiß, naiv, aber ich unterstelle einer Honda-Fachwerkstatt mal, dass sie einen Ölwechsel hinkriegen. :)

    Gruß,
    Thomas

    Tja genau so einen Fall hatte ich mal mit einer KTM:

    Der KTM-Dealer hatte in meine KTM LC4 620 ADV das falsche Öl gefüllt, danach ist die Kupplung gerutscht.
    Er durfte mir das Öl dann anschließend zweimal wechseln (mit 100 km Fahrt dazwischen), damit das falsche Zeug wirklich raus ist. Und dann hat es noch einige km gedauert, bis die Kupplung nicht mehr gerutscht ist.


  • Ich denke das der Zug evtl. auf Spannung ist bzw. zu wenig Spiel hat.
    Hatte das Problem auch nach dem Hebeltausch.
    War etwas zu wenig Freiraum am Hebel, im Stand passte es beim Lenken nicht.
    Das kann schon alleine beim Einlenken passieren bei zu wenig Spiel.

    Das Problem tritt beim Geradeausfahren auf. Und während ich drauf sitze, die Kiste also eingefedert ist. Es deutet nichts darauf hin, dass der Zug zu kurz ist.

    Gruß,
    Thomas

  • Das Problem tritt beim Geradeausfahren auf. Und während ich drauf sitze, die Kiste also eingefedert ist. Es deutet nichts darauf hin, dass der Zug zu kurz ist.

    Gruß,
    Thomas

    Doch, der Umbau auf den breiteren Lenker deutet auf einen zu kurzen Zug hin. Du schreibst ja selbst, das Null Kupplungsspiel vorhanden ist.

    Ich habe eine 15 mm Lenkererhöhung verbaut und musste die Züge anpassen und die Bremsleitung lockern, damit alles noch spielfrei passt. Wenn jemand sagt, dass 30 mm ohne Anpassungen geht, dann kann ich das einfach nicht glauben.

    Ich verstehe nicht, warum zuerst alle Optionen durchgedoktort und div. Glaskugeln verschlissen werden, bevor man nicht den Originalzustand hergestellt hat.

    Wenn ich es richtig verstehe, dann hat der TE das Moped gebraucht, mit dem breiten TRW Lenker, gekauft und seitdem keinen Ölwechsel vorgenommen.

    Jetzt wäre interessant, ob das Problem von Anfang an bestanden hat (wobei ich mich dann allerdings frage, warum man so ein Moped kauft), oder ob es erst später aufgetaucht ist. Dann wäre interessant, was nach dem Kauf am Moped verändert wurde.

    Es gibt durchaus auch Reifen, die mit der bescheidenen Leistung der CRF überfordert sind und beim Beschleunigen durchdrehen. Hatte ich auf einer Husqvarna mit einem abgefahrenen K60 Scout, das fühlt sich dann auch nach Kupplungsrutschen an. Maxxis z.B. produziert auch so rutschige Reifen, hatte ich auf einer R 1100 S und die gingen gar nicht, Null Grip.

    Ich persönlich würde erstmal alle nachträglichen Veränderungen per Rückbau ausschließen, bevor ich investiere und ggf. den Motor öffne.

  • Ob die Züge nach der Erhöhung noch passen, hängt stark vom Winkel des Lenkers ab. Ich hatte auf der 300er ja auch nur einen höheren Lenker (Magura) und auf der 250er habe ich eine Lenkererhöhung um 30mm von Voigt und beide haben ohne Veränderung der Züge gepasst. Ich musste den Lenker relativ steil stellen, aber da ich die kleinen CRFs überwiegend stehend fahre, war das für mich in Ordnung.

    Ich stimme dir aber komplett zu, dass man erstmal bei den Umbauten anfangen sollte, nach der rutsxhenden Kupplung zu suchen, wenn der Kupplungszug stramm ist. Der darf bei keinem Motorrad in keiner Lenkerposition stramm sein

  • Hallo ausn Paradies
    Bei neuer montage unbedingt neue Federn montieren
    aber die von der 300
    Bestellnummer 22401-k33-D01


  • Ich habe eine 15 mm Lenkererhöhung verbaut und musste die Züge anpassen und die Bremsleitung lockern, damit alles noch spielfrei passt. Wenn jemand sagt, dass 30 mm ohne Anpassungen geht, dann kann ich das einfach nicht glauben.

    Ich verstehe nicht, warum zuerst alle Optionen durchgedoktort und div. Glaskugeln verschlissen werden, bevor man nicht den Originalzustand hergestellt hat.


    Weil ich den Umbau behalten möchte. Rückrüsten auf Originalzustand ist keine Option.


    Wenn ich es richtig verstehe, dann hat der TE das Moped gebraucht, mit dem breiten TRW Lenker, gekauft und seitdem keinen Ölwechsel vorgenommen.

    Jetzt wäre interessant, ob das Problem von Anfang an bestanden hat (wobei ich mich dann allerdings frage, warum man so ein Moped kauft), oder ob es erst später aufgetaucht ist. Dann wäre interessant, was nach dem Kauf am Moped verändert wurde.


    Korrekt. Bei der Probefahrt ist mir das Problem offensichtlich nicht aufgefallen. Ich bin auch afair weniger als die genannten 40-50 km unterwegs gewesen. Weiter verändert habe ich auch nichts.


    Es gibt durchaus auch Reifen, die mit der bescheidenen Leistung der CRF überfordert sind und beim Beschleunigen durchdrehen. Hatte ich auf einer Husqvarna mit einem abgefahrenen K60 Scout, das fühlt sich dann auch nach Kupplungsrutschen an. Maxxis z.B. produziert auch so rutschige Reifen, hatte ich auf einer R 1100 S und die gingen gar nicht, Null Grip.


    Vergleichst Du allen ernstes die Motorleistung einer R1100S mit der CRF250?! Dass es an den Reifen liegt, kann ich ausschließen. Ich weiß, wie sich sowohl ein durchdrehender Hinterreifen als auch eine rutschende Kupplung anfühlt.


    Ich persönlich würde erstmal alle nachträglichen Veränderungen per Rückbau ausschließen, bevor ich investiere und ggf. den Motor öffne.


    Weil die Umbauten einen Sinn haben. Und bei "Motor öffnen" würde ich jetzt noch nicht direkt von "Invest" sprechen, ehrlich gesagt...

    Ich check nochmal genau den Verlauf des Zugs, dann schaue ich rein. Melde mich dann nochmal.

    ken Danke für den Hinweis!

    Gruß,
    Thomas

  • Ich will sicherlich nicht die Leistung einer CRF mit der Leistung einer R 1100 S vergleichen, das war ein reines Beispiel!

    Der Rückbau würde nur dem Ausschlussverfahren dienen, es soll ja keine dauerhafte Lösung sein.

    Aber wenn ein Kupplungstausch einfacher als ein Lenkerwechsel ist, dann kann ich auch nicht mehr helfen. Viel Spaß 🤦🏻‍♂️

  • Aber wenn ein Kupplungstausch einfacher als ein Lenkerwechsel ist, dann kann ich auch nicht mehr helfen. Viel Spaß 🤦🏻‍♂️


    Ich will mich erst über den Zustand der Beläge schlau machen, bevor ich die Kupplung tausche.

    Außerdem: wenn der Zug zu kurz wäre, dann würde die Kupplung doch in jedem Fall rutschen und nicht nur, wenn sie warm ist, oder?

    Außerdem 2: der Kupplungszug ist weiterhin locker und nicht unter Spannung oder so. Dann dürfte die Länge doch konstant sein, unabhängig von der Position, oder nicht? Die Länge der äußeren Hülse ist ja konstant, oder habe ich hier einen Denkfehler?

    Gruß,
    Thomas


  • ......Außerdem: wenn der Zug zu kurz wäre, dann würde die Kupplung doch in jedem Fall rutschen und nicht nur, wenn sie warm ist, oder?.....


    Wenn du lieber den Motor öffnest ohne dies auszuschließen, dann mach..

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