Zusatzhecktank für Wasser zweckentfremden

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  • Hallo,

    ich bin aktuell am überlegen, wie ich mit der CRF300L sicher und leicht bei möglichst guter Gewichtsverteilung viel Wasser transportieren kann und hatte die Idee diesen Heckbenzintank für Trinkwasser zu verwenden. Schlauchanschluss müsste natürlich adaptiert werden.

    https://de.nicecnc.com/products/auxil…a-crf300l-22-23

    Kennt zufällig jemand diesen Tank und weis aus welchem Material Tank und Deckel sind?(zwecks Trinkwasser)

    Danke und fg,
    Stefan

  • Steht leider nirgends. Ich würde mal den Hersteller anschreiben, falls du wirklich so viel Geld ausgeben willst.
    Wir verwenden übrigens einen 10L Ortlieb Wassersack für große Mengen. Der nimmt, wenn du mal nicht so viel Wasser brauchst, kaum Platz weg und wiegt auch praktisch nichts. Außerdem benutzen wir noch ganz normale PET Flaschen. Die gibt es im Ausland teilweise sogar mit 3L. Zwei Flaschen könntest du prima auf dem Heck oder der Hecktasche verteilen. Die Teile sind leicht, kosten "nichts", sind absolut dicht und super robust. Gehen auch prima für Benzin ;)


  • Steht leider nirgends. Ich würde mal den Hersteller anschreiben, falls du wirklich so viel Geld ausgeben willst.
    Wir verwenden übrigens einen 10L Ortlieb Wassersack für große Mengen. Der nimmt, wenn du mal nicht so viel Wasser brauchst, kaum Platz weg und wiegt auch praktisch nichts. Außerdem benutzen wir noch ganz normale PET Flaschen. Die gibt es im Ausland teilweise sogar mit 3L. Zwei Flaschen könntest du prima auf dem Heck oder der Hecktasche verteilen. Die Teile sind leicht, kosten "nichts", sind absolut dicht und super robust. Gehen auch prima für Benzin ;)

    Hier fehlt immer noch der"gefällt mir" Button :lol:
    Gruß Mago

    Einmal editiert, zuletzt von Mago (19. November 2024 um 21:36)

  • Wo befestigt ihr den 10l Sack wenn voll?

    Hab schon angefragt, aber leider noch keine Antwort erhalten, dachte vl. gibts hier wen der den Tank hat.

    Ich hab bis jetzt auch immer mit 3l Trinkblase am Heck und PET Flaschen Wasser/Benzin transportiert, aber ich fände es gut die 5l Wasser fix am Motorrad zu haben ohne in die Satteltaschen zu müssen.

    Und ein paar Flaschen hab ich leider auch schon im Gelände verloren bzw. einmal den Schlauch der Trinkblase mit der Kette abgetrennt.
    Der Tank kann auch kaputt gehen, das ist mir klar, aber ich denke ich würde mit dem fixen Tank ein besseres Gefühl haben.

  • Joana und Joshua haben, glaub ich, einen selbst geschweißten Wasser Tank auf der linken Seite des Heck ihrer CRF 250l.
    Eventuell kannst du so etwas günstig selbst bauen?
    Gruß Mago

  • Den Ortlieb Sack spannen wir mit Spannriemen quer über die Hecktasche. Den benötigen wir aber normalerweise nicht.
    Wir haben jeweils eine 1,5L Nalgene Flasche und eine 0,7L Stanley Thermosflasche an den Außentaschen. Die sind für unterwegs während dem Fahren. Abends füllen wir die vor dem Campen nochmals auf.
    Je nachdem wo wir hinfahren, haben wir auch noch einen vernünftigen Wasserfilter dabei. Der kommt aber eher selten zum Einsatz.
    Nur in seltensten Fällen, wenn mit sehr wenig Wasser zu rechnen ist, nehmen wir zusätzlich den Ortlieb Sack und noch ein paar PET Flaschen. Das wäre z.B. Great Central Road in Australien oder auch in den Argentinischen Anden.
    Normalerweise gibt es aber fast überall genug Wasser. Selbst in Ländern, wo man das nicht unbedingt vermuten würde.

  • Ok, so viel Gewicht am Heck oben drauf möchte ich vermeiden. Und die große Menge dennoch mithaben wenn ich alleine in die Sahara fahre.

    Ein Hirngespinnst wäre noch ein selbst geschweißter doppelwandiger Unterfahr/Motorschutz als Wassertank, das wäre Schwerpunktmäßig dann am besten und die paar cm Bodenfreiheitsverlust könnte man verkraften, oder sogar mit Höherlegung entgegenwirken.

    Aber ich denke das wird nur ein Hirngespinnst bleiben. :lol:

  • Also laut Hersteller ist der Tank aus HDPE und der Verschluss aus Aluminium, sollte somit geeignet sein für Trinkwasser.

    Gewicht alles zusammen anscheinend 2,96kg, das ist doch auch recht viel :cry:

    Muss ich mir noch überlegen ob es mir das Mehrgewicht und den Preis wert ist.

  • Je nachdem wo du in die Sahara hingehst - auch dort gibt es erstaunlich viele Wasserquellen. Wir benutzen z.B. Organic Maps zusätzlich als Karte und dort waren immer, zumindest in Marokko und Mauretanien, viele Quellen/Brunnen angegeben. Ist ganz hilfreich um den Wasserbedarf zu planen. In Mauretanien gab es dann auch in den abgelegeneren Dörfern riesige Wasserbeutel. Dort kannst du auch die Einheimischen um etwas Wasser fragen und auffüllen.

  • Tunesischer Teil des Grand erg oriental, der tunesische Teil vom Dünenmeer ist zwar nicht groß, sodass man "leicht" wieder raus fahren kann, aber da gibts kein Wasser ;)

    Organic maps hab ich noch nie gehört, ich benutze locusmaps, da ist auch alles mögliche eingezeichnet.

  • Wenn du wirklich in die südtunesischen Dünen willst, dann wird die Reisevorbereitung bestimmt eine generelle Suche nach Quellen/Wasserstellen umfassen. Dazu gibts genug Verzeichnisse mit gps Angaben, die man googeln kann... sollen ja nicht nur Motorradfahrer, sondern auch 4x4 diese Infos benötigen. ;)

    Ich halte übrigens Tobis Tipp, einen guten Wasserfilter mitzunehmen, für wirklich nicht verkehrt :D

    cu
    Rainer


  • Ich halte übrigens Tobis Tipp, einen guten Wasserfilter mitzunehmen, für wirklich nicht verkehrt :D

    Da ist abhängig von deinem Magen. Wir haben die Brunnen in der Nordwest Sahara nicht gefiltert, da die Einheimischen das auch so getrunken haben. Allerdings sind wir auch mit Saumägen gesegnet.

    Wir filtern hauptsächlich Pfützen, wenn Weiden in der Nähe sind, tote Tiere drin liegen oder extrem viel Sediment drin ist :D


  • Joana und Joshua haben, glaub ich, einen selbst geschweißten Wasser Tank auf der linken Seite des Heck ihrer CRF 250l.
    Eventuell kannst du so etwas günstig selbst bauen?
    Gruß Mago

    Die haben damals sogar zwei gebaut, aber einer war nicht pünktlich für die Tour fertig. Dieser liegt jetzt bei mir in der Garage - wir haben uns dann aber für eine andere Lösung entschieden. Damals war der Plan eine Maschine mit Wasser und eine mit Sprit zu machen, aber Ende war's dann aber 2 mal Sprit.
    Den Tank von Wetzlosweltwärts könnte ich also wieder anbieten, müsste aber evtl. für die Aufnahmen der 300er adaptiert werden?

    Ansonsten sind die MSR Dromedary deutlich robuster als die Ortlieb Wassersäcke und sie sind besser zu verzurren.

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    Aktuell auf Weltreise.
    Instagram: amplitude_2023

  • Sehr cool die Info mit den Wasserquellen, danke👍

    Ist der Tank aus Aluminium, und hast du eventuell ein Foto davon?
    Nur die Halterung umbauen wäre machbar.
    Ich hätte dann eventuell Interesse.

  • Der Tank ist aus Edelstahl. Alu würd ich auch nicht unbedingt empfehlen für Trinkwasser.
    Glaube ich habe spontan kein Foto und kann aktuell auch nicht in die Garage... aber auf der wetzlosweltwärts Seite gibt's Bilder. Sehe aber gerade dass die ihre Seite komplett umgebaut haben und die alten Beiträge nicht mehr sichtbar sind wo sie ihren Umbau damals dokumentiert hatten. Naja, hier: https://www.wetzlosweltw%c3%a4rts.de/images/nicepag…/Technik040.JPG
    Gewicht hab ich nicht mehr im Kopf, leicht isser natürlich nicht, aber für die 10L Wasserkapazität doch noch erstaunlich leicht. Unsere HDPE Lösung plus Halterung für 5.5 L war unterm Strich nicht dramatisch leichter.

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