Eventueller crf Neuling braucht Feedback

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  • Grüßt euch herzlich zusammen. Sicherlich ein sehr subjektives "Problem". Dennoch dankbar für jeden Input, vor allem Berichte über Erfahrungen der beiden Modelle.

    Fahre ca 10.000km jährlich rund ums Jahr mit meinem derzeitigen 300er Roller und merke doch leider das der Rücken im unteren Bereich seine Schläge nicht so einfach weg steckt (sportlich, tue alles mögliche um präventive dagegen zu halten).

    Trotz meiner bedenklichen Nachteile (Ketten pflege, kein Stauraum, Schalten) auf die crf 300 umzusteigen. Da werde ich wohl nichts mehr merken durch die Federung.

    Allerdings ist mein Glaubenssatz auch das kein Roller eine derartige Federung besitzt wo man die Schläge nicht mehr mitbekommt. Auch wenn viele von der Honda adv 350 schwärmen. Ggfs liege ich auch falsch. Die 750er adv ist mir zu teuer.

    Ich fahre nur City, Landstraße und Autobahn. Fühlt sich jedoch teilweise an wie Gelände derzeit. Bin mir nicht sicher ob die crf alltagstauglich ist. Sitzkomfort ist auch so eine Sache.

    Probefahrten sind ja auch nur scheinbar. Wirkliches know how fühlt man ja erst nach einiger Zeit.

    Würde mich über Feedback freuen. LG

  • Moin, ich kann keine Langzeiterfahrung zur CRF 300 liefern aber eine vernünftige Einschätzung.
    Ich bin ebenfalls Pendler zwischen Heim und Arbeitsplatz.
    Dafür fahre ich täglich 80 km hauptsächlich schnelle Bundesstraße, Landstraße und länger Stauabschnitte.
    Ich habe dies ca. 50000 km mit der Honda Africe Twin RD07a unternommen.
    Das hat immer problemlos funktioniert.
    Ich fahre jetzt seit ca. 750 km die CRF 300L 2025.
    Was ich bisher gemacht habe und was ich je nach Körpergröße (ich 189 cm) auch empfehlen kann:
    1. die Sitzbank wurde nach Wunsch angepasst, breit, gerade, hart und 3 cm höher (Fa. Jungbluth 360,00 Euro)
    2. Fußrasten 2 cm tiefer (Radan ca. 140 Euro)
    Ich belaste die CRF momentan mit Kombi und Gepäck mit durchschnittlich 130 kg.
    Ich fahre das 2025er Modell und für die Strasse ist das in Ordnung, nicht mehr aber auch nicht weniger.
    Schläge in den unteren Rücken gibt es nur sitzend wenn ich ein tieferes Schlagloch mitnehme.
    Ein entsprechendes Fahrwerk liegt aber schon in der Garage (Hyperpro ca. 680,00 Euro ohne Einbau).
    Da gibt es aber schon Möglichkeiten nur über die Feder zu arbeiten.
    Der Komfort währen der Fahrt ist jetzt sehr gut, sehr aufrecht und äußerst bequem.
    Vorher war mir die Sitzbank zu unbequem und der Kniewinkel etwas zu eng.
    Auch macht das Moped einfach Spass, Punkt!
    Ich hoffe ich konnte zur Klärung deiner Frage etwas beisteuern.

  • ich verstehe nicht ganz, was genau deine Frage ist.
    Komfort (gerade in Verbindung mit einer spezifischen Erkrankung) und Alltagstauglichkeit sind höchst Subjektive Einschätzungen. Für mich persönlich ist der Mazda MX-5 sehr alltagstauglich. Für jemanden, der auf dem Weg zur Arbeit noch 2 Kinder im Kindergarten abliefern muss, eher nicht.
    Die CRF300L ist mit ihrer großzügigen Federung ein relativ komfortables Motorrad, ja. Allerdings gilt das nur im Vergleich zu anderen Motorrädern. Schon alleine der Fakt, dass du immer ein Bein über das Heck des Motorrades rüber wuchten musst, kann für manche Rückenprobleme schon ein Ausschlusskriterium sein. Wenn du einen 300er Roller fährst, dürfte die Leistung und Fahrdynamik bei der CRF sehr ähnlich sein, aber du hast halt keine Automatik mehr und insgesamt eine tendenziell weniger komfortable Sitzposition, als auf einem Roller.

    Im Normalfall sind Roller für das, was einem auf der Straße so begegnet schon ganz gut gewappnet. Wenn das für dich nicht mehr langt, müsste man zunächst einmal wissen, warum genau. Eventuell ist Zweirad fahren mit deiner Erkrankung auch nicht mehr Empfehlenswert. Kommt halt wie gesagt stark darauf an, was genau du hast.

    Ich würde noch als Denkanstoß in den Raum werfen, dass so eine Federung grundsätzlich erstmal einem gewissen Verschleiß unterliegt. Vielleicht ist die Federung in deinem Roller eigentlich gut genug, nur inzwischen so weit verschlissen, dass der Federungskomfort nicht mehr ausreicht. Dann würde eventuell eine Reparatur des Fahrwerks des Rollers genügen.

  • Ich verstehe auch nicht ganz, was jetzt die Frage sein soll.
    Bezogen auf Rückenprobleme ist aus meiner Sicht (und meinem Rücken) weniger die Federung entscheidend, als die Sitzposition.
    Ich hatte beispielsweise auf einer Honda Shadow (Chopper) immer Schmerzen, die Schläge ins Kreuz kannst du bei vollem Sitzgewicht auf den A... auch nicht abfedern.
    Bei der CRF (oder ähnlichen Modellen) unterstützen die Beine den Rücken mehr, man kann ganz einfach entlasten.
    Der Fairness halber muß man sagen, das geht auch mit anderen Motorrädern einwandfrei (z.B. mit meiner CL 500).

    Und ja, den Haxen über die hohe Sitzbank zu schwingen, kann bei Rückenschmerzen kontraproduktiv sein.

    Also selbst testen!

    cu
    Rainer

  • Vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen.

    Kurz und knapp. Eine Krankheit habe ich keine. Jedoch bei 10.000km im Jahr mit dem Roller, merke ich halt zunehmend daß der Fahrspaß flöten geht da die Schläge in den unteren Rücken nicht mehr so einfach hinzunehmen sind. In die Ferne blickend möchte ich keinen Bandscheibenvorfall riskieren.

    Eine crf kam mir in Sinn, aufgrund der Federung (Enduro allgemein). Verbrauch bleibt Roller mäßig, Gewicht bleibt leicht, Leistung bleibt gleich und der Alltagstauglichkeit sollte denke ich auch bleiben. Sicherlich mit seinen Nachteilen da es nix perfektes gibt. Bei knapp 190cm Ist der Sitzkomfort auch bei einem Roller nicht perfekt.

  • Moin Gerusch,
    In meiner Garage steht eine Aprilia Dorsoduro 900, KTM smcr 690, crf300l und eine Vespa Gts300 Dupersport. Alle Mopeten haben aus meiner Sicht alle vor und Nachteile.
    Die Vespa ist trotz Umbau auf 13 Zoll Rädern ein Schlaglochsuchgerät und federt kaum was weg, da gebe ich dir recht.
    Die Crf300l macht in der Stadt und vor allem auf unebenen Wegen, oder schlechten Straßen, am meisten Spaß. Sie federt mit einem Wilbers Fahrwerk alle Unebenheiten schön weg.
    Nachteile sind dafür ganz klar, keinerlei Wetterschutz an den Beinen und Staufach für den Transport von kleinen Einkäufen ect.
    In der Stadt oder auch Landstraße macht sie mir trotzdem viel Spaß.
    Ist natürlich ein wenig Luxus den ich mir leiste :mrgreen:

    LG Ingo

  • Ordentlich Sitzfleisch vorausgesetzt finde ich den Komfort auf der CRF genial. Frostaufbrüche, Gullydeckel oder Schlaglöcher umfahre ich gar nicht mehr, da das Motorrad völlig unbeeindruckt drüber weg hoppelt.

    Im Gelände fahren ist einfach, gut dabei auszusehen ist nicht ganz so leicht :!:

  • Das ist ein Luxus. Sei dir gegönnt 😁. Ja die Nachteile muss man in Kauf nehmen. Kann man die crf denn auch einfach original fahren? Lese viel das jeder was dran geändert hat.


  • Ordentlich Sitzfleisch vorausgesetzt finde ich den Komfort auf der CRF genial. Frostaufbrüche, Gullydeckel oder Schlaglöcher umfahre ich gar nicht mehr, da das Motorrad völlig unbeeindruckt drüber weg hoppelt.

    Fährst du die crf im Original Zustand?

  • Ich schicke mal vorweg, dass ich absolut kein Rollerfan bin und demzufolge auch nichts vermissen würde, abgesehen vielleicht das Fach unter der Sitzbank.

    Die CRF nutze ich genau so, wie Du das tun würdest, nämlich Fahrten zur Arbeit, Einkäufe, aber auch längere Fahrten. Du wirst hier von vielen hören, dass das Fahrwerk zu weich ist, und für Geländebetrieb und vielleicht sportliche Fahrweise mag ich da nicht widersprechen. Aber genau für das, was Du vorhast, ist dieses weiche Fahrwerk auch ein Segen. Die Straßen können gar nicht schlecht genug sein, mit der CRF weiß ich nicht mal, wie schlecht sie wirklich waren. Da schwebe ich drüber wie mit dem Luftkissenboot. Okay, mit 82 Kilo plus Kleidung bin ich jetzt nicht das Schwergewicht, aber auch keine Fliege.

    Was ich gegenüber dem Roller erwähnen möchte, sind die eklatant niedrigeren Betriebskosten. Ich arbeite in einer Werkstatt und kenne die Folgekosten von Variomatikfahrzeugen sehr gut. Die CRF, okay, da hast Du eine Kette, aber ein Kettensatz ist für 100 Euro in guter Qualität zu finden und für die paar PS reicht auch ein Clipschloss. Und Du hast (weder selbst noch auf der Rechnung) den Ärger mit tief verbauten Motorteilen, für die der ganze Plastikkram runter muss.

    Verbrauch liegt bei 3,2 Litern, nur bei der Reichweite musst Du ein bisschen vorausschauend tanken. Zweipersonenbetrieb kannst Du aber vergessen bei der Rastenposition. Die Leistung, egal ob 250 oder 300er, reicht für Dauergeschwindigkeiten bis 120 km/h plus ein paar km/h, die der sehr optimistische Tacho dazulügt.

    Ansonsten habe ich einen unbedingt nötigen Gepäckträger und darauf eine Hecktasche, da passt alles rein.

    Viele Grüße,

    Micha

    Nie schrauben Sie die Füller Heizkörper Motor
    zu vermeiden, Hitze Sonnenbrand.
    (Auszug Bedienungsanleitung Beta Rev 250 4T)

  • Vielen Dank Micha.

    Ich weiß zum Thema Kettenpflege gibt es Masterarbeiten. Mir oftmals zu überfordernd da ich ein absoluter Laie bin. Nicht selbst schraube und nur den Vergleich zum Roller habe.

    Den Riemen habe ich alle 10.000km für ca 100€ austauschen lassen bei der Inspektion. Die Vario-Rollen alle 20.000km für ca 70€. Materialkosten.

    Ich hatte mir im persönlichen Gespräch eines KTM Fahrers der meiner Einschätzung nach viel Erfahrung und Wissen hat (da ich viel chinesisch gehört habe 🤣), sagen lassen das die DID Ketten von Qualität sind.

    Kurz auf den Punkt, kann mir jemand verständlich für einen Laien machen was auf mich zukommt kostentechnisch?

    Ausgangspunkt bleibt gleich: City, Landstraße und Autobahn. Regen suche ich mir nicht bewusst aus zum fahren. Habe meinen Roller auch immer nach jeder Regenfahrt sauber gemacht mit einem Geldreiniger von Polo. Oder nur Wasser und einem Schwamm.

    Besten Dank


  • Ich schicke mal vorweg, dass ich absolut kein Rollerfan bin und demzufolge auch nichts vermissen würde, abgesehen vielleicht das Fach unter der Sitzbank.

    Die CRF nutze ich genau so, wie Du das tun würdest, nämlich Fahrten zur Arbeit, Einkäufe, aber auch längere Fahrten. Du wirst hier von vielen hören, dass das Fahrwerk zu weich ist, und für Geländebetrieb und vielleicht sportliche Fahrweise mag ich da nicht widersprechen. Aber genau für das, was Du vorhast, ist dieses weiche Fahrwerk auch ein Segen. Die Straßen können gar nicht schlecht genug sein, mit der CRF weiß ich nicht mal, wie schlecht sie wirklich waren. Da schwebe ich drüber wie mit dem Luftkissenboot. Okay, mit 82 Kilo plus Kleidung bin ich jetzt nicht das Schwergewicht, aber auch keine Fliege.

    Was ich gegenüber dem Roller erwähnen möchte, sind die eklatant niedrigeren Betriebskosten. Ich arbeite in einer Werkstatt und kenne die Folgekosten von Variomatikfahrzeugen sehr gut. Die CRF, okay, da hast Du eine Kette, aber ein Kettensatz ist für 100 Euro in guter Qualität zu finden und für die paar PS reicht auch ein Clipschloss. Und Du hast (weder selbst noch auf der Rechnung) den Ärger mit tief verbauten Motorteilen, für die der ganze Plastikkram runter muss.

    Verbrauch liegt bei 3,2 Litern, nur bei der Reichweite musst Du ein bisschen vorausschauend tanken. Zweipersonenbetrieb kannst Du aber vergessen bei der Rastenposition. Die Leistung, egal ob 250 oder 300er, reicht für Dauergeschwindigkeiten bis 120 km/h plus ein paar km/h, die der sehr optimistische Tacho dazulügt.

    Ansonsten habe ich einen unbedingt nötigen Gepäckträger und darauf eine Hecktasche, da passt alles rein.


    Lieben Dank für deine Nachricht. Das hört sich gut an. Vor allem mit den Kosten. Meine Liebste ist 157cm. Daher die Hoffnung auf eine Möglichkeit auch mit ihr fahren zu können. Auf meinem Roller der ja auch ein 300er ist mit 27ps waren 120-130kmh für eine Dauergeschwindigkeit auch das Maximum. Reicht mir völlig. Mein Gewicht ist auch wie deins. Knapp 80kg bei 189cm.

    Ich habe meinen sym jetzt zum Verkauf ins Netz gestellt und Steuer die Rally als Nachfolger an.

  • Ich kann als Pendler die positiven Rückmeldungen nicht bestätigen.
    Bei 189 cm Körpergröße in Original Austattung wird das nicht richtig funktionieren.
    Das Fahrergewicht und das Fahrwerk sollten passen.
    Was definitiv nicht passt ist die Ergonomie.
    Der Kniewinkel ist schon sehr eng und alles ist eigentlich auf kleinere Fahrer ausgelegt.
    Das geht auch bestimmt mal auf einer Reise oder mal zum einkaufen fahren.
    An den Sitz kann man sich bestimmt gewöhnen aber auf Dauer ist der doch nicht wirklich bequem.
    Wenn ich das Moped jeden Tag 2x nutze, wird das auf Dauer ähnliche Folgen haben wie jetzt der Roller nur an anderer Stelle oder zusätzlichen Stellen.
    Der Kniewinkel sollte etwas gestreckt werden und der Lenker müsste auch noch etwas hoch.
    Wenn dann auf Arbeit noch viel gesessen wird, wird es noch wichtiger darauf zu achten.
    Ich würde da zwingend noch paar Euro einrechnen, genau so wie für einen Gepäckträger mit entsprechender Tasche.
    Entschuldigt bitte wenn ich da als Neuling widerspreche, aber ich bin bisher über 100000 km mit dem Motorrad gependelt und denke es einigermaßen beurteilen zu können, was man wenigsten mal ansprechen sollte.
    Besonders unter den sehr spezifischen Anforderungen (Rücken, Budget).
    Klar, harte Hunde fahren im Original Zustand damit nackt ans Nordkap!

  • Das serienmäßige Fahrwerk der CRF ist auf jeden Fall auf der komfortableren Seite.
    Bei meiner ersten Probefahrt war ich auch begeistert, dass die auf der Straße quasi alles wegbügelt.
    Zum pendeln würde ich das Fahrwerk als völlig i.O. einstufen.

    Außer man ist gewichtsmässig weit vom Optimum (65kg?) für die Thailand-Honda entfernt und/oder will damit auch gröbere Sachen als Asphalt anstellen.

    Bei recht sportlicher Fahrweise auf der Straße könnte das Fahrwerk auch etwas straffer sein, aber das merkt man dann schon ob das für einen persönlich brauchbar ist, oder nicht.

    Wie schon angemerkt, hast Du auf der CRF keinerlei Windschutz (außer Rally) und Stauraum.
    Je nach Deinen Gewohnheiten könnte die manuelle Schaltung ggfls. auch nervig sein.


    Hast Du denn eine Vorstellung, wieviel Geld Du ausgeben willst? CRF neu, oder gebraucht?
    Ggfls. könnte sich auch eine andere Maschine als für Dich tauglich herausstellen.
    Spontan fällt mir da eine gebrauchte Honda NC750X, ggfls. mit DCT, ein.
    Die kann, beim pendeln von und zur Arbeit, abgesehen vom Gewicht wahrscheinlich alles besser als die CRF...

  • Vielen lieben Dank. Bin beim Probesitzen schon auf den Gedanken gestoßen den Lenker 5cm zu erhöhen, wobei da die Kabel auch angepasst werden müssen meinte der Händler. Fussrasten wären dann ebenfalls anzupassen. Hast du eine Empfehlung für beides? Was die Produkte zum Bestellen angeht?


  • Hatte an die Rally gedacht, da ohne Windschutz nichts mehr geht bei mir. Die nc750x war beim Probesitzen schon unangenehm. Ich würde Ausschau nach einer gebrauchten halten bis maximal 8.000km Rum.

  • Ich würde mich jetzt nicht unbedingt als harten Hund betrachten, aber ich sitze gut auf der CRF (bin allerdings nur 1,78). Die Sitzbank ist um Längen besser als bei KTM Freeride, Yamaha WR250R und Co. Nur der Halteriemen auf der Bank muss weg, der drückt bei langen Touren (fahre auch mal 1,5 Tankfüllungen am Stück, bis auf die Tankpause). Ist halt eine 140 Kilo-Enduro, also gewichtsmäßig sozusagen eine halbe NC750. Da ist für mimimi kein Platz auf der Sitzbank. Allerdings finde ich auch, dass für den Windschutz auf der CRF zunächst mal der Wind fehlt :lol:

    Aber egal, wie groß oder klein Deine Partnerin ist (meine ist 1,72, meine Tochter 10cm kleiner), das geht höchstens mal zur Eisdiele gut. Erst recht auf der 300er, deren Rasten subjektiv noch mal höher angebracht sind. Da würde meine Freundin mir zu Recht den Vogel zeigen bei der Sonntagstour. Abgesehen davon sitzt Du mit 1,89 da, wo ihr Platz wäre. Wenn überhaupt, behaupte ich, ist das auf der 250er eher machbar.

    Viele Grüße,

    Micha

    Nie schrauben Sie die Füller Heizkörper Motor
    zu vermeiden, Hitze Sonnenbrand.
    (Auszug Bedienungsanleitung Beta Rev 250 4T)

  • Micha, du hast sicherlich recht mit deinen Aussagen zur Sitzbank.
    Aber die Anforderung hier ist ein Pendlerfahrzeug.
    Gewöhnen kann man sich an alles, auch an die Rückenschmerzen auf einem Roller.
    Ich finde die wichtigste Komponente beim pendeln ist der Sitzkomfort und die Sitzposition.
    Ich hatte das selber anfänglich, als ich anfing hauptsächlich mit dem Moped zur Arbeit zu fahren.
    Früh war nie ein Problem.
    Abends, nach einem langen Tag, häufiges sitzen auf der Arbeit, da waren die 40 km nach Hause oft schon zu viel.
    Da hatte ich anfänglich schon überlegt, ob ich das wirklich möchte, jeden Tag mit dem Moped ins Geschäft.
    Dann habe ich den Sitz einfach auf meine Bedürfnisse ändern lassen und fertig.
    In meine Augen ist das immer noch die lohnenswerteste Änderung an einem Moped überhaupt.

  • Wenn man auf der CRF mit krummen Rücken sitzt, wird sich an den Schmerzen nichts ändern.
    Genau wie beim Bürostuhl sollte darauf geachtet werden, das Becken nach vorne zu kippen, wenn man keine stützende Lehne hat.

    Mir persönlich hilft Motorradfahren gegen jedwede Rückenprobleme, egal ob Lende oder Halswirbel.
    Alles ist in Bewegung, wenn man darauf achtet :geek:

    LG Sylvia

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