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  • .....Die Frage ist eher wie lange kann Mann damit weiterfahren?.....

    Genau das ist doch die entscheidende Frage: Wo ist die Verschleißgrenze?
    Wenn man jedes Teil austauschen wollte, an dem man Verschleiß erkennt, bräuchte man garnicht erst losfahren. Denkt mal an Bremsbeläge, Kolben-/Zylinderpaarung, Gabelrohre usw. Selbst die schlimmsten, hier gezeigten Bilder von Ausgangswellen sind doch ohne nennnenswerte Störung bis zu diesem Verschleißzustand gefahren. So richtig verstehe ich die Aufregung um dieses Thema hier nicht.

  • Der Schaden an der AT Welle oben ist im Zeitraum von insgesamt 6 Jahren und 60.000km entstanden. Es war gegen Ende deutlich hör- und spürbar. Regelmäßiges Klackern im ganzen Motorrad.
    Behoben habe ich das, indem ich das neue Ritzel (das wie gesagt auch schon merklich Spiel hatte) mit Loctite 660 eingeklebt und außerdem auf der Welle festgesetzt habe. GAW getauscht habe ich nicht. Ich trau mir selbst das nicht zu und Honda Polen (Stettin) hat ca 1.900€ veranschlagt.

    Verschleißmaß gibt es an der Stelle denke ich keins, da es dort keinen Verschleiß zu geben hat. Die tragende Flanke ist aber weitestgehend nicht mehr vorhanden, die Kraftübertragung ist daher undefiniert und ungleichmäßig. Man hat im Laufe des Eingriffs ständige Lastspitzen (das, was vorher als Flächenlast übertragen wurde, wird jetzt nur noch als Linienlast übertragen), womit der weitere Verschleiß immer schneller geht.

  • [quote='bwm','Re: Ausgangswelle']
    Der Schaden an der AT Welle oben ist im Zeitraum von insgesamt 6 Jahren und 60.000km entstanden. Es war gegen Ende deutlich hör- und spürbar. Regelmäßiges Klackern im ganzen Motorrad.

    Also dann bist du schon sehr sensibel. Wir sprechen hier von der alten RD07?
    Meine ist mittlerweile 255000 km gelaufen, meine Ausgangswelle sieht definitiv schlechter aus aber ein Klackern am ganzen Motorrad habe ich bis jetzt noch nicht vernommen. Ich habe weder das Ritzel verklebt, noch irgendetwas anders unternommen. Verschleiß ist da, natürlich, aber man sollte sich auch nicht zu sehr verrückt machen.

    Gruß Henry

  • Grundsätzlich scheint mir der Verschleiss bei der kleinen CRF durch das axiale Spiel logisch.
    Bei der grossen CRF ist das "Antriebskettenrad" allerdings mit M10 (18) Schraube und grosser Beilage gesichert.
    (Anzugsmoment 58Nm, kein Sicherungsmittel)

    Bei meiner CB1300 und selber Sicherung wie bei der AT ist nach 205T km kein Verschleiss erkennbar.
    Das Ritzel passt auch nach dem 6ten Kettensatz sehr knapp auf die GAW und hat KEIN Spiel.

    tartar

  • Das Ritzel ist eben nicht fest. Die Schraube wird mit 58Nm gegen die GAW verspannt, nicht gegen das Ritzel. Die Schraube mit ihrer großen Unterlegscheibe dient nur als Endanschlag für das Ritzel, taumeln tut es dort trotzdem. Da ist ein Spalt von etwas unter 0,5mm
    Habe das Ritzel mit einer Passscheibe festgesetzt. Also im Prinzip eine große Unterlegscheibe mit 30x42x0,5mm

    Aber das tut doch hier alles überhaupt nix zur Sache. Haben wir schon in epischer Breite im AT Forum durchgekaut. Ich wollte nur ein Bild von einer verschlissenen Honda GAW zeigen, die auch mit rotem Belag benetzt war.

  • Habe bei der CB gerade einen neuen Kettensatz montiert aber kein Axialspiel festgestellt.
    Alle grösseren Hondas haben diese M10 "Befestigungsmethode" aber nur bei der AT scheint es ein Problem zu sein.
    Ist das modellspezifischer Pfusch von Honda?

  • Ich halte beide Verzahnungen, die von bwm und von Tobi für rostig. Abgeschmirgeltes Material der Welle rostet und ne verbreitet sich in der Gegend. Und beides bekräftigt mich in der Meinung , die Ritzel gehören häufig abgebaut, gereinigt und neu gefettet. Getreu dem Motto: wer gut schmiert der gut fährt. Die GAW meiner Alp hat jetzt auch schon über 100tkm und sieht nur minimal schlechter aus als die e von Tobi. Da werkelt aber auch schon eine kettelang ein kkbike Ritzel. Wär schön wenns die für die crf auch gäbe.

    Viele Grüße Manni

  • ...allerdings macht es schon ein großen Unterschied, ob eine AT Reisekuh 100000km gleichmäßig auf Asphalt rollt oder die kleine CRF durch hartes Gelände ;)

  • Hallo, bis jetzt seit der Umbauaktion
    15 Tkm gefahren. 2 mal Ritzel
    runtergenommen, kein Verschleiß auf
    der Verzahnung zu sehen., kein Spiel
    horizontal, außer das der Welle im Getriebe.
    Nächstes mal mache ich Fotos von der
    Welle und den Ritzel. Hoffentlich bleibt
    es so.
    Gruß Reiner

  • Hallo, jetzt nochmal hier in Benin nachgesehen.
    Weiß jetzt nicht ob das Rost oder roter Sand oder was weiß ich ist. Ich habe das hier empfohlene
    Fett genommen, gut eingeschmiert. Davon war nach 11 Tkm nichts mehr drauf, nur in den Ritzen. Ich finde das das eine original Scheiß Konstruktion
    Ist. Die Welle ist natürlich für ein größeres Gewinde
    Zu klein. Etliche Motorräder mit Ritzel gefahren, und noch nie so einen Aufwand betrieben. Bei der MT09 das Ritzel 60 TKM mit Kettenöler drauf gehabt. Nicht einmal nachgesehen. Der Käufer hat dann irgendwann den Kettensatz gewechselt, und auf Nachfrage waren Welle und Ritzel innen top.

  • Kein Aufregen aber Skepsis gegenüber
    meiner Konstruktion und natürlich der Originalkonstruktion. Hatte auch ein Vorteil, habe
    den Motor ungewollt von innen kennengelernt
    👍😂. Ob ich mir nochmal ein Motorrad mit
    so einer Befestigung des Ritzels kaufen würde,
    nein. Honda scheint diese Befestigungsart öfters
    zu verbauen . In ZAMS Channel hatte ich auch eine Honda mit.
    dieser Befestigung auf der Bühne gesehen.

  • Wie schon erwähnt hatten unsere alten CRF250Ls nach 125000km zwar Verschleiß, aber eigentlich immer noch genug Zahnung übrig. Die ganze Strecke ohne hinterlegte Sicherungsbleche und somit auch ganz gut Spiel. Da wäre dann eh mal langsam eine kleine Motorrevision angebracht und man könnte somit auch gleich die Welle tauschen. Es gibt also keinen Grund sich da ständig einen Kopf zu machen.

  • Bei mir mußte ich die Welle nach 24 Tkm
    tauschen, und deswegen mache ich mir
    Gedanken darum. Das ist nicht normal.
    Vielleicht war die Nut bei mir breiter, und
    dadurch mehr Reibung und letztendlich mehr
    Verschleiß bei der kleinen Welle., und das
    bei 25 PS und Langstrecke. Schlechteste
    Vorstellung aller meiner Motorräder seit 1979.
    Heute im Netz mal ein wenig schlau gemacht.
    Es gibt sogar Umbausätze für diverse Hondas
    Mit dieser Ritzelbefestung. Ich kopier mal den Text
    hier rein

    Es kümmert sich um die Schäden, die durch die alten Kettenräder verursacht wurden, und verschiebt den teuren und aufwändigen Wechsel der Antriebswelle
    • Da es stabiler ist, ermöglicht es eine konstante Ausrichtung mit Kette und Krone, wodurch die Bewegung des Systems reibungsloser wird und sich der Lebenszyklus verlängert.

  • hallo aus chiang mai

    Und schweißen ist keine loesung?
    Hab mir extra ein WIG schweissgeraet gekauft um 500 euro
    mit allem drum und dran
    Bei einer Reparatur ist dann viel mehr kaputt.
    (zu minderst hier in thailand )
    Is Ritzel ist ein Skandal.
    Bei einer Wandstärke von 7mm Senken sie dir 2mm weg
    da erich

  • Ich habe mich nun auch entschieden, mein Ritzel mit einem zweiten Sicherungsblech und Molykote GN festzusetzen. Was ich irgendwie noch nicht göherausgelesen habe: Wie viel muss man von dem Sicherungsblech, dass hinter dem Ritzel platziert wird, denn abschleifen? Ein paar Zehntel? Oder halbiert man das Blech in der Stärke? Nur, damit ich mal eine Vorstellung habe. Ich habe übrigens das Originalritzel.

  • Servus,
    ich genau soviel weggenommen dass das äußere Sicherungsblech stramm zu verdrehen geht. Gemessen hab ich’s nicht, war aber eine längere Spielerei: Beilagsicherung drauf Ritzel drauf probieren wieder runter. Mit flex nacharbeiten und wieder von vorne. Bestimmt ein Dutzend mal. Mass ist eh schlecht anzugeben weil die Zubehörsicherung dünner war wie die Originale. Aber man bekommt s mit dieser Methode spielfrei auf die Welle.

    Viele Grüße Manni

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