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  • Mir fiel gerade noch ein, dass beim Wechsel des Kettensatzes an meiner alten MD44 ebenfalls kein Verschleiß an der GAW erkennbar war und das neue JT Ritzel so stramm auf die Welle ging, dass ich schon dachte, es wäre verkehrt. Da hat sich nichts bewegt... Ich meine das war bei ca. 10.000 km +/- 1.000 km

    Dann war es in dem Fall wohl so, wie es normalerweise sein sollte.


    Ich verstehe deine Lösung schon, aber falls du die Distanz so fertigst würde ich sie bis zum nächsten kleinen Absatz der Welle gehen lassen, damit axial das ganze Spiel weg is, sonst bleibt das Spiel des Sicherungsblechs in der Nut.
    Ist wrs. in der Praxis nicht so schlimm, da das Kippen ja durch die Passung zw. Distanz und Welle weg ist, aber wär dann sauberer meiner Meinung nach, sofern es sich Platzmäßig ausgeht.

    Versteh ich das richtig mit der Distanz:
    Dort dann Gewinde reinbringen und die Gewinde im Ritzel ausbohren, dass man vom Sicherungblech bis durch zur Distanz längere schrauben nehmen kann?

    Bzgl. des kleinen Absatz auf der GAW.
    Schau Dir mal die Fotos weiter oben an, der Absatz liegt schon sehr weit "innen", nah am Lager samt Sicherungsring.
    Das muss dann wohl sehr filigran gefertigt werden, dass dort nix in Mitleidenschaft gezogen wird.

  • Der Absatz auf der Welle wäre mir wahrscheinlich auch schon zu nah am Lager.
    Entweder tatsächlich das Ritzel aufbohren oder eben erst mal schauen, ob man das auch mit Gewinde im Ritzel und im Distanzstück zusammengeschraubt bekommt. Das wäre mir eigentlich lieber.

  • Dafür müssten Anfang und Ende des Gewindes im Ritzel und in der Distanz den perfekten Übergang zueinander haben, sonst hast Du einen Spalt dazwischen, der sich nicht korrigieren lässt.

  • Ich weiß halt nicht, ob man aufgrund von Platzmangel genügend Material belassen kann, um ein ordentliches Gewinde dort reinzuschneiden. Man könnte auch einfach die Schrauben von hinten durchstecken und vorne am Sicherungsblech mit zwei Stoppmuttern sichern.


  • Dafür müssten Anfang und Ende des Gewindes im Ritzel und in der Distanz den perfekten Übergang zueinander haben, sonst hast Du einen Spalt dazwischen, der sich nicht korrigieren lässt.

    Was kein problem ist, wenn du beides zamspannst und mit dem gewindebohrer durchs bestehende gewinde durchgehst und in der distanz dann weiter schneidest.

  • Ja - aber dann bräuchtest du vermutlich für jedes Ritzel ein neues Distanzstück und müsstest, passend für das neue Ritzel, ein neues Gewinde schneiden?

  • Einfacher wäre denke ich, in der dahinter liegenden Scheibe das Gewinde eine Nummer kleiner zu machen und auf die kleineren Schrauben dann vorne eine größere Unterlegscheibe drauf zu packen. Sodass die Schraube ohne Kontakt durch die Gewinde im Ritzel durch geht und das Ritzel dann zwischen Sicherungsblech und dem selbst gedrehten Teil fest spannt.

  • Sollte schon. Eine einzelne M6 Schraube hat eine Spannungsquerschnittsfläche von ca 20 mm2 und eine 8.8er Schraube eine Streckgrenze von 640N/mm2. Das heißt, dass eine einzelne M6 Schraube fast 1.300kg tragen kann, bevor sie sich plastisch verformt. Da an der Stelle kaum Kräfte übertragen werden (die gehen ja immernoch über das Zahnprofil), sollte das ausreichend sein.


  • ken
    wäre die Bohrung tief genug um ein Gewinde reinzuschneiden?

    hab mit dem Dremel und schleifstein aufsatz
    das loch erweitert ,
    seite 1 foto 2 und eine Gewindestange angeschweißt
    Mit die Bohrer die ich hier bekomme
    kann ich die welle nicht bohren


  • Nun ja - das ist doch nicht so schlimm, so kann man(n) als Rentner, fast Rentner oder auch kein Rentner auch seine Zeit verbringen und man(n) ist immer im Gespräch… :lol:


    Sollte ich warten bis die welle durch ist
    und dann mein motorrad ausn Dschungel bergen?

  • [quote='ken','Re: Ausgangswelle']

    Sollte ich warten bis die welle durch ist
    und dann mein motorrad ausn Dschungel bergen?

    Ohhh – ich glaube das wäre keine gute Idee, an dieser Stelle sollte man schon Vorsorge treffen!
    Auch ich für meine Wenigkeit werde mich dem Problem annehmen, welche von den Lösungen die hier beschrieben werden ich letztendlich anwenden werde kann ich noch nicht endgültig sagen.
    Aber rein vom Gefühl her tendiere ich zu dem Vorschlag/Lösung vom Norbert :roll:

    gruß nosti562

  • Ich habe mal eine Frage an "LaLü":

    Bitte nimm es nicht persönlich oder mir übel, aber arbeitest du für Honda oder weshalb versuchst du hier ständig, ein nachgewiesenermaßen existentes Problem wegzureden?

    Wenn man sich ganz objektiv diesen Thread durchliest, ergeben sich daraus mehrere Schlüsse. Fakt ist (und dafür gibt es alleine hier im Forum etliche dokumentierte Beispiele), dass die GAWs einlaufen. Manche schneller, manche weniger schnell. Neben vermeintlich verschiedenen Härtegraden an Wellen tragen dazu zahlreiche Faktoren bei (Beladung, Fahrergewicht, Offroad/Onroad-Betrieb, Kettenspannung, ...). Darüber hinaus gibt es hier im Forum schon mindestens zwei Fälle, wo die Wellen sogar komplett defekt waren.

    Das sind nun mal Fakten, die sich nicht schönreden lassen. Was mich dabei aber wundert, ist, dass du nie irgendwelchen Verschleiß zu sehen behauptest. Entweder guckst du dir die Bilder gar nicht an oder du hast keine Ahnung, wo der Verschleiß zu suchen ist - man sieht ihn sehr deutlich auf JEDEM Bild.

    Ich hatte bereits drei (alte) Africa Twins und habe mich daher oft und viel mit dem Thema GAW beschäftigen dürfen. Ich habe schon viele GAWs gesehen und kann dir aus Erfahrung sagen, dass ich noch kein Bild einer verschleißfreien GAW in diesem Forum gesehen habe.

    Nun wird der eine oder andere natürlich argumentieren, dass solche günstigen kleinen Mopeds gar nicht für Laufleistungen für 50.000 oder gar 100.000 km gebaut sind. Und tatsächlich sind die Maschinen nicht dazu konstruiert, um mit viel Gepäck auf Weltreise zu gehen. Das es trotzdem funktioniert, ist sehr beachtlich. Und bestimmt werden auch etliche hohe Laufleistungen mit der ersten GAW ohne spezielle Maßnahmen erreichen. Aber wegdiskutieren lässt sich die Tatsache nun mal nicht. Und daher es ist doch nicht verkehrt, vorzubeugen, um den Verschleiß möglichst lange gering zu halten, oder?

    Wenn du keinen Verschleiß erkennen willst - vollkommen in Ordnung. Dann fahr einfach so weiter und freu dich über eine Sorge weniger. Aber deshalb ständig zu behaupten, du siehst keinen Verschleiß und das seien alles Einzelfälle, finde ich irgendwie ziemlich daneben. Und noch alberner finde ich, dass du dich über die Anzahl der Postings zu diesem Thema lustig machst, aber ständig selbst deinen Senf dazu gibst.

    Ich hatte schon viele andere Motoräder, selbst 1000cm² V2-Motoren, die noch ganz anders zu Werke gehen, als eine CRF, hatten nach mittleren fünfstelligen Laufleistungen wirklich keinen Verschleiß. Da konnte man nach der Reinigung vielleicht erahnen, an welcher Stelle das Ritzel mal gelaufen ist, weil die Oberfläche etwas glänzend war. Aber sichtbare Kanten oder gar rundgeschliffene Verzahnungen sind absolut unüblich und wären so leicht zu vermeiden.

    Es ist daher traurig, dass Honda aus der GAW-Problematik der AT nichts lernen wollte und weiterhin auf die primitive Befestigungsmethode mittels Sicherungsblech setzt. Am Ende wird es immer reichen, um die Garantie zu überstehen und die Anzahl der Fälle, bei denen es wirklich brenzlig wird, ist so gering und kommt erst so spät, dass keine nennenswerte Rufschädigung zu erwarten ist. Honda verdient schließlich kein Geld an 25 Jahre alten Mopeds, bei denen in 5. Hand mal ein Defekt auftritt. Die wollen Neufahrzeuge an die Kundschaft bringen. Und das am besten alle paar Jahre.

    Wie dem auch sei - die GAWs der CRF verschleißen einfach übermäßig schnell und ich werde (wie viele andere hier auch) weiterhin versuchen, den Verschleiß zu minimieren. Ich möchte nachhaltig mit meinem Fahrzeug umgehen. Wenn ich dadurch weiß, dass meine GAW nicht 60.000, sondern 80.000 km hält, ist das doch ein Gewinn. Auch wenn ich das Motorrad niemals so lange haben werde. Das entspricht bei meiner jährlichen Fahrleistung nämlich etwa 30-50 Jahren ...


  • I...argumentieren, dass solche günstigen kleinen Mopeds gar nicht für Laufleistungen für 50.000 oder gar 100.000 km gebaut sind. Und tatsächlich sind die Maschinen nicht dazu konstruiert, um mit viel Gepäck auf Weltreise zu gehen...

    Das würde ich so pauschal jetzt nicht sagen. Wenn man mal z.B. nach Südostasien schaut und wie viele Kilometer die teilweise auf ihren 125cc Rollern haben. Große Mopeds haltbar und kleine Mopeds nur zum im Dorf rumfahren ist ein rein westliches Meinungsbild.


  • Das würde ich so pauschal jetzt nicht sagen. Wenn man mal z.B. nach Südostasien schaut und wie viele Kilometer die teilweise auf ihren 125cc Rollern haben. Große Mopeds haltbar und kleine Mopeds nur zum im Dorf rumfahren ist ein rein westliches Meinungsbild.


    Richtig! Und obendrein noch einfach nur falsch.

  • Was ist denn falsch? Dass die CRFs für 50.000-100.000 km gebaut sind? Hat auch niemand behauptet. Ich schrieb lediglich, dass vielleicht manche so argumentieren würden. Aber ihr ignoriert ja den Großteil meines Postings und zieht euch einen Satz raus, von dem ihr noch die Hälfte weglasst.

    Und dass die CRF nicht als Weltreisemotorrad konzipiert ist, schreibt sogar Honda selbst: "... das ultimative Leichtgewicht unter den geländegängigen Motorrädern mit Straßenzulassung. Die Merkmale, die sie so gut im Gelände machen – schlanke Proportionen, dynamische Gasannahme, agile Lenkung und das komfortable Fahrwerk – machen sie auch perfekt für die Stadt. Die überragende Allround-Performance und das agile Handling bringen Schwung in den Alltag." Daher bietet Honda ja quasi auch kein Reisezubehör für die CRF an. Dafür gibt es Africa Twin und Transalp.

    Die Reaktionen auf mein Posting sind mal wieder eine gute Erinnerung für mich selbst, warum ich mich aus Foren eigentlich fernhalte. Hier geht es ja nicht um einen konstruktiven Austausch, sondern jeder möchte nur seinen Senf kundtun und Beiträge sammeln. Da braucht man sich nicht wundern, dass Foren seit Jahren aussterben. Für mich war´s das auf jeden Fall an dieser Stelle.

  • …naja ob ein Moped für eine „Weltumrundung“ gebaut ist oder nicht ist eigentlich wurscht.
    Ob ich in 4 Jahren 60TKm auf die Uhr spule oder in 30 Jahren, der Verschleiß wird mehr oder weniger der gleiche sein.
    So lange ein Moped läuft, kann ich mit dem Teil da hinfahren wo mich der Wind hin weht. Ich denke dem Moped ist es relativ egal ob es im Umkreis von 100Km vom Wohnsitz bewegt wird oder es auf Langstrecke geht, aber diverse Vorsorgen muss ich dennoch treffen.
    Ein Fahrrad ist für eine „Weltumrundung“ auch nicht unbedingt gemacht, trotzdem machen es welche.
    Also – fahren --> fahren --> fahren und das Problem im Auge behalten - fertig. ;)

    gruß nosti562


  • ...

    Bei uns daheim sagt man:"Wenn dir die Hosn z'eng ist, mach an Knopf auf!".
    Ich rate dringend dazu, sich nicht künstlich rein zu steigern, das geht voll auf den Blutdruck!

    Am Ende des Tages ist es immer noch Deine eigene Entscheidung/Verantwortung/wasauchimmer, wie Du mit Deiner eigenen Getriebeausgangswelle umgehst. Sie gehört ja Dir ganz alleine und bei dieser miesen Qualität wird sie Dir auch sicher niemand wegnehmen wollen. :|

    Ich werd demnächst mal mein Ritzel anschauen und vmtl feststellen, dass das wirklich etwas uncool ist und dann auf ein JT Ritzel um 8€ wechseln und es wird gut sein für viele Jahre. Die akademische Abhandlung hier ist für mich nur eines: unterhaltsam- aber ich stoße mich auch nicht dran und nehme einfach meinen Teil für mich mit. ;)

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