Welchen Reifen fahrt ihr?

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  • Vorne und hinten gleichzeitig wechseln ist rein rechtlich nicht erforderlich. Es kann zwar theoretisch sein, dass 2 unterschiedliche Reifen vorne und hinten nicht miteinander harmonieren aber bei einem "niedriggeschwindigkeitsfahrzeug" wie der CRF250L seh ich persönlich das als nicht allzu kritisch an.

    Die Reifensituation an der CRF250L ist leider wirklich etwas pikant.
    Hier mal eine Übersicht für vorne
    https://www.reifendirekt.de/cgi-bin/rshop.…art=MO&weiter=0
    Als Straßenlastiger Reifen mit leichten Offroad Fähigkeiten ist der K60 oder TKC70 gut.
    Etwas offroadlastiger ist der TKC80 und nochmal offroadlastiger der Pirelli MT16 Garacross. Gefahren bin ich aber alle noch nicht (auf der CRF250L).

    Hinten
    https://www.reifendirekt.de/cgi-bin/rshop.…n=Reifen+finden
    Auch wieder Straßenlastig K60. Etwas offroadiger Anakee wild und deutlich offroadiger dann der Pirelli MT21 Rallycross oder Metzeler MC360

    Ich persönlich fahre aktuell vorne den Metzeler Six Days Extreme in 90/90-21 (noch nicht eingetragen) und hinten den Michelin T63 in 120/80-18 (den es leider schon eine Weile nicht mehr gibt). Hinten ist demnächst fällig, da kommt dann der Six days extreme in 120/90-18 drauf.

    Zur Eintragung: vorne die 90/90-21 ist wohl relativ leicht einzutragen. Die gilt als äquivalente Reifengröße und kann einfach mit eingetragen werden. Hinten ist das komplizierter. Aufgrund der Art und Weise, wie Reifen angegeben werden, ändert sich bei jeder anderen Dimension der Abrollumfang. Also auch, wenn an sich nur die Breite anders ist (130 statt 120) ändert sich der Durchmesser - 80% von 130 sind schließlich mehr als 80% von 120. Da der Tacho seine Anzeige üblicherweise aus dem Antriebsstrang ermittelt, geht also der Tacho danach falsch. Und da wird's hässlich. Grundsätzliche Aussage von allen Prüfern, die ich dazu bisher befragt habe ist: Abrollumfang kleiner = Tacho zeigt zu viel an ist in einem gewissen Rahmen möglich. Tacho darf wohl 10% + 4 km/h zu viel anzeigen. Abrollumfang größer = Tacho zeigt zu wenig an ist grundsätzlich nicht zulässig. Man hat zwar oftmals in der angezeigten Geschwindigkeit noch genügend Puffer zur realen Geschwindigkeit aber das lässt sich nur mit einem richtigen Gutachten feststellen, bei dem dann ziemlich aufwändig von außen die reale Geschwindigkeit gemessen wird. Außerdem wird eigentlich noch ein neues Abgasgutachten fällig und eine neue Fahrgeräuschmessung. Da wär man mit der Eintragung dann schon bei locker 1000€
    In der Praxis gibt es wohl Prüfer, die einem den anderen Reifen ohne viel Brimborium eintragen aber ich habe noch keinen gefunden.

    Dazu welcher Reifen es für dich werden soll ist m.M.n. Viel wichtiger als die reine km Leistung on-/Offroad das, was du von dem Reifen on-und Offroad erwartest. Ich erwarte, auch durch Matsch-und Schlammgruben sicher durchzukommen. Straße ist für mich nur zwingend notwendige An- und Abreise. D.h. mit meinen six days extreme muss ich auf der Straße sehr viel vorsichtiger fahren (sehr geringe Kurvengeschwindigkeiten, mehr Abstand), kann dafür Offroad aber alles fahren, was mir bisher begegnet ist. Inklusive nassem Lehm und 50cm Tiefe Pfützen im Schlamm.
    Aufgrund meines derzeitigen Wohnortes (mitten in Berlin) ist meine km Leistung auf der Straße ziemlich hoch. Übliche Offroad Ausfahrt sind 50km Anreise auf Autobahn (40 Minuten), ca 50-70km Fahrt Offroad (ca 3-4h mit Pausen) und 50km Abreise Autobahn. Also 60+% Straße. Im Jahresschnitt bin ich wsl bei 40-50% Straße. Dennoch fahre ich einen "100%" Offroad Reifen. Der Reifen hat im Matsch echt mehr grip als auf der Straße und rubbelt sich auf der Straße auch relativ schnell runter. Das ist es mir aber wert

  • Nun, ich verwende die CRF sehr oft um in die Arbeit zu kommen oder mal zum Badesee usw. . Das ist nun mal leider 100% Asphalt. Gelegentliche Schotterstraßen und Feldwege sind auch mal dabei. Überall wo der Boden "schmiert" ist in meiner Gegend das Fahren sowieso nicht gestattet, daher hält sich richtiges Geländefahren sehr in Grenzen. Daher ist mir mittlerweile guter Grip auf der Straße auch wichtig geworden. Der Heidenau K60 geht in die richtige Richtung, ist aber dann fast schon zu Straßenlastig. Der Mitas wär daher mein Favourite gewesen. Den Annakee gibt's leider nicht in 3.00/21 sondern nur in 80 oder 90/21....

    Persönlich habe ich noch keine Erfahrungen damit gemacht, aber offenbar gestaltet sich alles was Eintragungen betrifft in Österreich sehr schwierig. Die wollen Gutachten sehen.

    Eventuell kann man von Honda eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" bekommen bezüglich 80er und 90er Breite vorne?

  • Nach dem was du schreibst ist der K60 denke ich der richtige Reifen für dich. Schotter- und einfache Feldwege steckt der locker weg und bietet auf der Straße auch bei Nässe guten Grip, viel Vertrauen und eine hohe Laufleistung. Meine F650GS damals hatte ein ähnliches Fahrprofil und da haben Frauchen und ich 6 Sätze K60 runter gefahren.

    Schmierigeres ist bei mir auch nicht direkt legal. Ist es fast nirgendwo. Aber der Grad an Illegalität variiert stark. Ich fahr nur ganz leicht illegales Terrain. ;)

    Eintragung in Österreich kenn ich mich nicht mit aus, sorry. Unbedenklichkeitsbescheinigung von Honda wird es eher nicht geben. Frag doch mal das an, was bei euch der TÜV bzw Dekra ist.

  • Welcher Reifen hat denn auf der Straße den gutmütigsten = breitesten = unterhaltsamsten Grenzbereich.

    Der Mitas macht das ja (hinten) schon ganz ordentlich. Ich hatte auf der Duke mal einen Heidenau K73, der lies sich mit Gas wunderbar drifte, was riesig Spaß gemacht…

    Ich hab immer nur Schiss wenn ein Reifen gar kein Rückmeldung bzgl. Haftung gibt und dann ganz plötzlich wegrutscht. Hatte auf einer DT175 deswegen 2 Stürze :oops: .

    [color=#505050]Je älter ich werde, um so so schneller war ich früher...[/color]
    [color=#999999]Ténéré 700 >>> CRF 300 L ¯\_(ツ)_/¯[/color]

  • Hatten auf gesamt knapp 90 Mm K60 nur einen einzigen Rutscher aber so richtig wissen wir auch nicht was da passiert ist. Feuchte Kurve mit Gullideckel. Ich auf F650GS Dakar auf K60, einfach durch. Sie dahinter auf F650GS mit K60 und hingelegt.

    Glaube eher nicht, dass du den K60 mit den 23PS der CRF250L in den Drift bekommst. Dafür haftet der eigentlich zu gut. Grenzbereich des Reifens nutze/entdecke ich allerdings auch nicht wirklich. Hat m.M.n. im Straßenverkehr nix verloren

  • Hallöchen
    Habe mit Bridgestone tw 301/302 sehr gute Fahrbarkeit und viel Fiedback
    Jetzt den 3 Satz drauf vorne 80/100-21
    Der IRC war in Serpentinen schwer zu kontrollieren ich hatte das Gefühl weg zu rutschen,mit Bridgestone mehrfach den Kesselberg in der Woche hoch und runter,bis die Stiefel schleifen,am Ochsenkopf im Sauerland geht's auch.
    Der TW302 fährt sich nicht so eckig ab
    Für mich ist nur Bridgestone oder Michelin auf mein Moped fahrbar
    Gehe bis kurz vor meine Grenze , fahre vorher aber immer die Strecke zur Kontrolle ab.
    Drei Satz Michelin T63 im Gelände niedergemacht,jetzt meistens nur Straße
    Die Laufzeit der Reifen ist für mich unwichtig,nur die Haftung und Fahreigenschaften zählen.
    Wechsle meine Reifen selber,
    Michelin sitzt locker auf dem Felgenhorn
    Bridgestone tw sitzt sehr fest ,von Hand ging nichts,nur eine Presse half.
    Bin auf Fuerteventura ca 60 km mit ca 0,5 bar im Flussbett Steine und Sand, Wilde Sau gespielt ,guter GRIP und der Reifen hat sich nicht bewegt,anschließend mit Kartusche wieder auf1,5 mein Standard .
    Habe bis auf einen Platten,der aber vom
    Reifenspanner Verursacht wurde,danach sofort nur noch ohne,keine Panne gehabt.


    Gruß Uli

    Nichts ist so Beständig,wie die Veränderung!

  • Kennt jemand den Mitas E 07 +? Ich hab den normalen E 07 auf der KTM 690er gefahren, war ganz angenehm.

    Den K60 kenne ich, den hab ich auf der 250er Rally drauf. Im Regen fährt der sich gut!

    Two beers or not two beers?!? 8-)

  • Auf meiner XT660Z fahre ich seit etwa 7.000Km den E07+, allerdings nicht mehr abseits der Straße. Davor waren nur Mitas E07 (ohne "+") montiert. Sowohl die alten als auch der neue haben mich jemals in Verlegenheit gebracht, Und ich pflücke im Harz keine Blumen....
    Ein Satz dieser Reifen (mit 140mm Breite hinten) hat mich mit einer MZ Baghira bis zur iranischen Grenze, zurück und anschließend noch durch den TÜV gebracht,
    Auf der Rally sind allerdings die Anakee Wild montiert. Da gibt es genügend Situationen, wo Mitas E07 mit und ohne "+" und K60 nicht mithalten können.

  • Danke für die Info,

    der E 7 + ist auch für die "Dicke Berta" Africa Twin. Dafür ist er genau richtig, denke ich.

    Auf der 250er Rally fahre ich jetzt mal den K 60 Scout, werde aber vielleicht nochmal wechseln. Die Anakee Wild sind schon ganz nett, laufen auch auf der Straße ganz gut, sind mir aber auch für das richtige Gelände etwas zu "mild". Für die Rally okay, für die 450L im Trockenen ausreichend, aber da kommen dann zur Matsch-Schlamm-Saison die Metzeler Sixdays Extreme drauf! Die Mitas E 09 sind ebenfalls gut im Matsch, halt immer mit dem Nachteil der Haltbarkeit und Abstrichen in der Straßenperformance/Nasshaftung.

    Einen Tod muss man halt sterben...

    Two beers or not two beers?!? 8-)

  • Kleiner Nachtrag zum Reifen Heidenau K60 in 120/80-18.
    Nachdem ich zweit Urlaubsfahrten mit dem Reifen unternommen hatte und der Reifenverschleiß/die Laufleistung deutlich schlechter als beim "K60 Scout" ist (~8000km), habe ich Heidenau angeschrieben.

    Heidenau plant in 2022 den 120/80-18 als "K60 Scout" raus zubringen. Die Laufleistung wird dann deutlich höher ausfallen. Der Profilnegativanteil wird dabei aber geringer ausfallen.

    Nachdem ich den "K60 Scout" auf meinen XRV750ern und der CRF1000L sehr gerne gefahren bin ...
    ist das eine erfreuliche News :)

    Gruß
    Tom


  • Moin,

    ich hab jetzt seit ca. 300 km den Bridgestone TW 302 als Hinterreifen und bin ziemlich begeistert.

    Auf der Straße problemlos, gute Nasshaftung und ausreichend Stolle fürs Gemüse.

    Optisch nah am IRC. Sehr kurze Einfahrzeit.


    Du fährst ihn ja nun schon ein halbes Jahr. Mit der Traktion noch zufrieden und wie sieht es mit dem Verschleiß aus?

    Schöne Grüße von

    NordNordOst

  • Moin,

    aus meiner Sicht ein idealer 50/50 Reifen der auf der kleinen CRF sowohl auf der Straße, als auch im Unterholz sehr gut funktioniert. Der Reifen verfügt über eine hohe Geländekompetenz, ohne sich Schwächen auf der Straße zu erlauben.

    Erst bei durchgeweichtem Rasen gerät das Profil an die Grenzen, jedoch ist die Selbstreinigung auf festerem Untergrund sehr gut, im Vergleich funktionierte ein MT21 besser, TKC 80, Anakee Wild setzten sich mehr zu und reinigten sich schlechter. Kein Vergleich zu straßenorientierten Reifen wie K60 oder E07.

    Der originale IRC Hinterreifen war fürs Gemüse bei ca. 6.000 km am Ende (hätte für die Straße aber genug Restprofil gehabt), der Bridgestone scheint etwas länger durchzuhalten.

    Bei einem anderen Moped mag das alles aber ganz anders aussehen.

    Ich muss aber sagen, dass ich Motorradfahrers Lieblingsthemen wie Reifen, Öl, Fahrwerkseinstellung, etc. recht leidenschaftslos betrachte und mir nicht anmaße, dass ich entsprechende Unterschiede dort wirklich würdigen könnte.

    Ich war mit dem Serien IRC sehr zufrieden und hätte mir den wieder montiert, wenn man den bekommen hätte.

    Da mein Fahrprofil eher abseits der Straße zu finden ist, wird der nächste Satz wohl MT21 werden (sofern der in den Dimensionen der CRF lieferbar ist), ansonsten werde ich weiter bei TW 301/302 bleiben.

  • Danke für dein Statement LaLü!

    Suche nach einer Alternative für den Anakee Wild, der sehr gut ist und 10tkm hält, aber das Gejaule nervt
    auf langen Strecken.

    Zur Zeit teste ich einen Thailand-Reifen auf der KLX - vorerst nur hinten. Den VeeRubber VRM221 kennt
    fast keiner. Er hat das Profil vom Dunlop D605, der in Deutschland nicht mehr lieferbar ist.
    Lizenzproduktion denke ich und nicht mal halb so teuer wie das Original. Allerdings waren ca. 130 € auch
    ganz schön abgehoben von Dunlop. Ich habe für den 4.60-18 nur 58 € und den 3.00-21 nur 46 € bezahlt.
    Ist kein Schrott, denn der Reifenmonteur war erstaunt vom guten Rundlauf.

    Bisher habe ich nach knapp 1000km nichts Negatives feststellen können. Fährt sich wie das Original auf
    meiner ersten KLX. Beim Verschleiß wird er mit dem Michelin nicht mithalten können, dass ist klar.
    Für die CRF ist er eher nicht geeignet, weil nur in 4.60-18 für hinten verfügbar (oder man lässt eintragen).
    Würde ihn auch als 50/50 Reifen einstufen.

    Schöne Grüße von

    NordNordOst

  • Der Bridgestone AX-41 soll sehr gut sein ... aber wohl schwer zu kriegen.

    Ein Kollege hat ihn auf seiner Tenere. Bin ihn ganz kurz gefahren. Nicht wesentlich lauter als der "super-smoothe" Michelin Anakee Adventure auf meiner Tenere. Läuft erstaunlicherweise auch sehr rund im Vergleich zum IRC auf der CRF.

    [color=#505050]Je älter ich werde, um so so schneller war ich früher...[/color]
    [color=#999999]Ténéré 700 >>> CRF 300 L ¯\_(ツ)_/¯[/color]

  • Moin,

    ich wollte auch noch den Kenda K270 ins Rennen werfen, der soll angeblich über eine Doppelkennzeichnung verfügen, sprich 3.00 21 und 90/90-21, sowie 120/80-18 und 5.10 18 und schneidet in in den Amiforen recht gut als Dual Reifen ab.

    Ab und an wird der auch als Shinko K270 angeboten.

    Bislang ist mir aber nicht klar, ob der Reifen in den benötigten Dimensionen tatsächlich in D lieferbar ist. Käme auf einen Versuch an, ist preislich ähnlich attraktiv wie der VeeRubber.

    Obwohl natürlich jede(r) machen kann, was ihr/ihm beliebt, verstehe ich trotzdem nicht, warum man sich extra für schwere Reiseenduros verstärkte Reifen (AX 41, E07+ und auch den K60 Ranger) auf eine 150 kg Enduro aufzieht oder aufziehen will 🤷🏻‍♂️

  • Hallöchen
    In Nordamerika gelten andere Regeln

    In Europa muß eine E C E- E4 75R
    Kennzeichnung auf dem Reifen sein

    Übers Internet gibt's US Reifen ohne ECE
    Kennzeichnung die in Europäischen Union nicht zulässig sind.
    Diese Reifen werden sehr billig angeboten,meistens 2 Wahl oder Fertigungsfehler die nicht diereckt sichtbar sind.
    Qualität gibt's beim Reifenservice
    Gruß Uli

    Nichts ist so Beständig,wie die Veränderung!


  • Februar 2022 soll ja anscheinend der Heidenau K60 Ranger rauskommen, sieht fast so aus wie der Anakee Wild.

    https://shop.heidenau.com/de/zweiradreif…k60-ranger.html

    Ein sehr interessanter Reifen, ABER leider (bisher) nur in 130/80-18. Mal sehen ob Heidenau da auch noch kleinere Größen nachliefert.

    [color=#505050]Je älter ich werde, um so so schneller war ich früher...[/color]
    [color=#999999]Ténéré 700 >>> CRF 300 L ¯\_(ツ)_/¯[/color]


  • Obwohl natürlich jede(r) machen kann, was ihr/ihm beliebt, verstehe ich trotzdem nicht, warum man sich extra für schwere Reiseenduros verstärkte Reifen (AX 41, E07+ und auch den K60 Ranger) auf eine 150 kg Enduro aufzieht oder aufziehen will 🤷🏻‍♂️

    Ich hoffe ja doch, dass ein Reifenhersteller auch die Karkasse anpasst, wenn der Reifen in deutlich schmaler und mit niedrigerem Traglastindex kommt. ;)
    Heidenau passt ja sogar das Profil an beim normalen K60 (mal mit Mittelstreifen, mal ohne).

    Ich meine, der AX41 hat Index 62 in 120/80-18 und 70 in 150/70-18 für eine KTM 790.

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