Bei der CRF is doch gar nicht sooo viel Öl drin, oder?...
Von "das Schauglass ist leer" bis "das Schauglass ist voll" sind es nur 200-300ml
Oder liege ich da Falsch?
Ich Persönlich würde mir kein Kopp machen
Bei der CRF is doch gar nicht sooo viel Öl drin, oder?...
Von "das Schauglass ist leer" bis "das Schauglass ist voll" sind es nur 200-300ml
Oder liege ich da Falsch?
Ich Persönlich würde mir kein Kopp machen
Wenn er das Moped nach rechts gekippt hat und immer noch nichts sehen konnte, ist allerdings schon viel zu wenig bis nichts drin.
Bei mir hat die Werkstatt den Füllstand am Schauglas mit einem Stift gekennzeichnet.
So sieht man auch gleich ob Öl verloren geht.
Das einzige, was ich anders gemacht hätte, wäre, dass ich bei der Nachkontrolle dabei sein würde. Absichtlich kaputt fahren? Warum, bist Du heiß auf viel Ärger und ein kaputtes Motorrad?
der Motor ist kaputt, wenn er 4km ohne Öl betrieben wurde. Die Schäden werden sich mit ein wenig Pech erst in ein paar Jahren zeigen, wo der Händler längst aus der Haftung raus ist. Versuch mal bitte 3 Jahre später nachzuweisen, dass die kaputte Nockenwellen-Lagerstelle daran liegt, dass vor 10.000km der Händler zu blöde war, das Öl richtig einzufüllen. Wie LaLü bestätigt hat haben bei ihm ja 100km ausgereicht, um den Motor über den Jordan zu schicken. Jetzt wo wieder Öl drin ist wird er eine Weile halten, aber trotzdem vorgeschädigt sein. Beim Weiter fahren wäre nichts beschädigt worden, was nicht eh schon beschädigt ist. Daher war das ja mein Tipp: den Händler so dazu zwingen, seinen Fehler richtig zu beheben. Jetzt hat er scheiße gebaut, bei der Reparatur gepfuscht und der TE ist der angearschte.
Ich bin davon überzeugt, dass der Motor getauscht oder überholt gehört. Aber das darf er dann in ein paar Jahren, wenn sich der Schaden endgültig zeigt, selbst bezahlen.
Ja, wir haben es ja verstanden.
Der Motor ist garantiert aber sowas von total kaputt. Jedenfalls, falls Dein Blick in die Kristallkugel geklappt hat und Deine Vorstellung über die enthaltene Ölmenge stimmt. Nur ist das alles von Dir "nur in meinem Kopf", weil Du eben, anders als der Händler, überhaupt nicht weißt, wie viel Öl tatsächlich drin war. Und damit machst Du hier die Leute kirre? Halt doch mal den Ball flach und hör auf, hier zum Kaputtfahren anzustacheln. Weder Du noch ich wissen irgendwas darüber, wie viel Öl nun tatsächlich drin war, deswegen wäre ich als Besitzer gerne beim Ablassen dabei gewesen. Die Chance ist verpasst, aber daraus abzuleiten, was alles kaputt sein müsste, geht zu weit.
Anscheinend war es nicht furztrocken, nach Händlerauskunft musste nur etwas nachgefüllt werden.
Hm. Das ist jetzt für dich die denkbar schlechteste Lösung. Aber ist halt jetzt so. Mit dem Moped würd ich jetzt keine größere Tour fahren wollen. Immer ein bisschen eine Unsicherheit dabei.
Deswegen würde ICH das Moped im Frühjahr anstoßen. Bzw bei diesem Händler in Zahlung geben und ne Neue/Andere holen.
Das ist doch aber gerade unlogisch. WENN genug Öl drin war, dass auf 4km nichts passiert ist, wäre auch auf 500km nichts passiert. Insofern wäre der Motor nicht kaputt gegangen und mein Tipp mit kaputt fahren wäre nichts anderes als eine ausgedehnte Tour gewesen.
WENN aber so wenig Öl drin war, dass auf 500km ein Schaden aufgetreten wäre (wovon auszugehen ist - der TE hat berichtet, dass er das Motorrad gerade gestellt hat und nichts im Schauglas zu sehen war), dann reichen auch 4km um die Lagerstellen im Motor nachhaltig zu beschädigen. 4km sind bei einem Schnitt von 50 km/h und 3.000 Umdrehungen die Minute immerhin ca 15.000 Umdrehungen der Kurbelwelle.
Wenn man beim Ölwechsel Öl einfüllt, prüft man auch den Ölstand danach. Zumal die Mengenangabe im WHB bei der kleinen Honda sehr genau hin kommt. Dabei wäre derart zu wenig Öl aufgefallen.
Meine Erfahrung mit Werkstätten ist leider durch die Bank negativ. Da wird Umfang gemacht, der nicht nötig ist oder abgesprochen war, Sachen wurden in Rechnung gestellt, die nie erledigt wurden und Teile durch schlampige Arbeit beschädigt, die dann dem Kunden nachträglich in Rechnung gestellt werden. Und eigene Fehler werden grundsätzlich vertuscht.
Deshalb unterstelle ich dem Händler, dass gar kein Öl drin war. Die Behauptung jetzt, dass nur eine kleine Menge nachgefüllt werden musste, ist eine Schutzbehauptung, weil er keine Lust auf die Kosten hat, die es verursachen würde, seinen eigenen Fehler anständig zu beheben (Motorrevision). Er spekuliert darauf, dass die Schäden, die sein Fehler jetzt bereits verursacht hat, erst zum Tragen kommen, wenn der Kunde das nicht mehr realistisch auf den Werkstattfehler schieben könnte.
Nachweisen kann jetzt, wo alles gelaufen ist, keiner keinem mehr irgendwas. Insofern ist weitere Diskussion darüber müßig. Ich wünsche dem TE, dass ich falsch liege und tatsächlich nur eine kleine Menge zu wenig drin gewesen ist und sein Motor durch die Fahrt nach Hause nicht nachhaltig beschädigt wurde. Wenn aber in 3 Jahren ein Motorschaden auftritt, wissen wir genau, warum. Rechtlich wasserfest nachweisbar ist dann aber gar nichts mehr
.........FAJ07 hat geschrieben: ↑
Dienstag 30. September 2025, 08:19
Anscheinend war es nicht furztrocken, nach Händlerauskunft musste nur etwas nachgefüllt werden. ............
..und diesem Händler vertraust du noch?
Weshalb, wie vorgeschlagen, nicht dabei, bei der Nachfüllaktion?
Allerdings hat FAJ07 auch nie klar gesagt ob der Ölstand nach rechtskippen kontrolliert hat.
Falls doch und da war nichts zu sehen, waren weniger wie 0.5 Liter im Motor.
Falls nicht gekippt hat eventuell nur ein halber Liter gefehlt.
Man wird es nie erfahren. Kein gutes Gefühl.
greets
Ich würde mal einfach annehmen, dass kein Öl eingefüllt wurde. Entweder man vergisst es nach dem Ablassen ganz oder eben nicht. Wer füllt denn nur ein bisschen Öl ein?
Finde ich auch komisch. Der Händler füllt doch nach Volumen ein und sollte dann am Schauglas nachkontollieren.
Darüber ob und warum nur ein Teil des Öls eingefüllt wurde könnte man nun spekulieren:
Zum Beispiel wenn der Messbecher, mit dem Öl aus dem Fass gezapft wird, nur einen Liter fasst.
Der Liter wandert in den Motor und auf dem Weg zum nachfüllen kommt irgendwas dazwischen, worum man sich kümmern muss, vergisst danach dass noch Öl fehlt und denkt fälschlicherweise der Ölwechsel sei abgeschlossen.
Der eigentliche Fehler besteht dann darin, dass der Mechaniker seine eigene Arbeit wohl nicht noch einmal kontrolliert hat.
Dann wäre aufgefallen, dass kein Öl im Schauglas sichtbar ist.
Nur mal angenommen das könnte so gewesen sein: Dann wäre 1 Liter Öl bei einer benötigten Menge von 1,5l halt auch schon deutlich zu wenig. Wobei ich dann auch kein gutes Gefühl hätte.
Einen guten Rat hätte ich aber leider auch nicht zu bieten, außer vielleicht:
1.)Riskant: So viel wie möglich fahren (vielleicht es auch mit dem warmfahren nicht so genau nehmen) in der Hoffnung, dass der Motor innerhalb der Garantie/Gewährleistung kaputt geht.
2.)Sicher: Motorrad erstmal weiter nutzen und im Laufe des nächsten Frühjahrs genau bei diesem(!) Händler gegen ein anderes Motorrad wieder in Zahlung geben.
Toll sind die Varianten aber beide nicht.
Ja, ich habe gekippt, soweit ich daß alleine konnte und da konnte ich nichts sehen.
Die haben das Teil mit dem Hänger geholt.
Die o.g. Situation könnte zu getroffen haben, denn die bauen/ziehen um und sind im Stress.
Die kleine Stand auch n paar Tage dort. 🤷
Ich bin nun gefahren, nichts auffälliges bis jetzt. Ich denke schon, daß der Werkstattinhaber für etwaige Folgen grad stehen wird, da er um seinen Ruf (glaubhaft) sehr bedacht ist.
Shit happens. Und diesmal halt bei mir.
Die CRF bekommt vielleicht mein Töchterchen zum dreschen. (geschenkt 😂)
Mal sehn.
Vielen Dank erstmal. 🙏 ihr seid Klasse.
🙏🙂↕️
Wieder in Zahlung geben, das dann ein anderer, vielleicht Fahranfänger, mit beschränktem Budget ein defektes Moped erwerben darf?
Da fehlen einem die Worte.
Ich denke schon, daß der Werkstattinhaber für etwaige Folgen grad stehen wird, da er um seinen Ruf (glaubhaft) sehr bedacht ist.
ich frage mich, wie du auf den Gedanken kommst. Dann hätte er ja auch nicht behauptet, dass nur ein bisschen gefehlt hat. Wenn du sie sogar über die Senkrechte Position hinaus nach rechts gekippt und immernoch nichts gesehen hast, war m.M.n. definitiv deutlich zu wenig drin (bei der geringen Gesamt-Ölmenge wäre für mich alles über 100ml Fehlmenge mehr als "ein bisschen").
Ne, davon will der Händler dann nichts mehr wissen. Du hast ja jetzt vermutlich nicht mal etwas schriftliches, dass überhaupt zu wenig Öl drin war.
Das einzige gute ist, dass die CRF relativ günstig ist. Bei einem Motorschaden muss man sich dann halt einfach eine neue kaufen.
Da wirst du jetzt auch nichts merken. Die Schäden zeigen sich dann durch deutlich verfrühtes Ableben des Motors. Deutlich verfrüht heißt dann z.B., dass der Motor bei 50.000km hops geht, obwohl er normalerweise bei 150.000km noch nichts gehabt hätte.
Aber der Drops is jetz eh jelutscht wie wir Berliner sagen. Jetzt bleibt nur noch weiter fahren, das Töff genießen und bei einem möglichen verfrühten Ableben des Motors den Händler verfluchen und eine neue kleine CRF holen.
Zum Beispiel wenn der Messbecher, mit dem Öl aus dem Fass gezapft wird, nur einen Liter fasst.
Der Liter wandert in den Motor und auf dem Weg zum nachfüllen kommt irgendwas dazwischen, worum man sich kümmern muss, vergisst danach dass noch Öl fehlt und denkt fälschlicherweise der Ölwechsel sei abgeschlossen.
Den Liter hätte man aber beim nach rechts kippen gesehen. Meine Vermutung ist, es wurde einfach vergessen Öl einzufüllen. Der Händler wird das natürlich nicht zugeben.
Allerdings sind Spekulationen jetzt eh unnötig. Man hätte bei der Überprüfung einfach dabei sein müssen um das zu beweisen.
Wieder in Zahlung geben, das dann ein anderer, vielleicht Fahranfänger, mit beschränktem Budget ein defektes Moped erwerben darf?
Da fehlen einem die Worte.
Was ist daran so schlimm?
Kann der Händler sie mit gutem Gewissen verkaufen, freut sich der neue Besitzer über eine tolle Honda. Wenn nicht, wird er sie hoffentlich außerhalb Europas unter bringen.
Verwerflich wäre es, das Moped selber an jemand zu verkaufen, ohne etwas von dem Vorfall zu erwähnen.
Aber nur mit dem Austausch des Motorrades kann der TE wieder mit beruhigtem Gewissen fahren.
Jedenfalls würde ICH auf jeden Fall die Maschine genau wieder bei dem Händler i n Zahlung geben. Da hätte ich ein reines Gewissen und mit einer Neuen das ungute Gefühl los.
Wie würdest du denn vorgehen?
Passt schon, lass gut sein. Jeder hat da seinen eigenen Anspruch an sich selbst.
War mein Fehler, ich hätte nicht darauf eingehen sollen.
Doch doch, Dein Argument war ja schon interessant, denn ich hatte bis dahin genauso gedacht:
gib die Kiste auf jeden Fall diesem Händler in Zahlung.
Aber das am Ende auch dort ein ahnungsloser Käufer der Dumme ist, stimmt schon.
Die Lösung mit dem "in der Familie aufbrauchen" klingt für mich elegant :!: ;)
LG Sylvia
Alles anzeigen
ein ahnungsloser Käufer der Dumme ist,
…sein kann. Nur der Händler weiß um den Zustand des Motors. Ich unterstelle dem Händler keine Boshaftigkeit, sondern gehe davon aus, dass er nur weiterverkaufen wird wenn kein Schaden dran ist.
Die Lösung mit dem "in der Familie aufbrauchen" klingt für mich elegant :!: ;)
Elegant? Ich weiß nicht. Wenn der Motor iwann hoch geht hab ich die Kosten. Weil klar und eindeutig der Fehler beim Händler liegt? Dieses Risiko würde ich keinesfalls eingehen. Ich hab kein Geld zu verschenken.
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