Hier ist mein Problem CFR 450 L LR

Das Forum wurde erfolgreich und vollständig migriert und steht ab sofort wieder zur Verfügung. Einige kleinere Arbeiten und Anpassungen stehen noch aus, die Nutzung des Forums ist jedoch bereits uneingeschränkt möglich.

Bereits registrierte Mitglieder können sich wie gewohnt mit Ihrem bisherigen Benutzernamen und Passwort anmelden und das Forum nutzen. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie über die Funktion „Passwort vergessen“ ganz einfach ein neues Passwort anfordern.
  • Hallo Kutter

    ist der Drosselklappensensor verstellbar?
    Wenn ja könntest du damit deinen Motor fetter oder magerer einstellen.
    Ich glaube auch mit der offenen ECU ist dein Problem erledigt.
    lg erich

    ich will auch eine crf 450

  • Servus Together,

    endlich, Moped läuft perfekt und ich bin in Andalusien. Nach zwei Proberunden geht es morgen mit einigen Monaten Verspätung auf den den TET. Leider bin ich selber etwas lädiert, aber wenn ich jetzt nicht los fahre, dann werd ich es wohl nie!

    Am Moped hab ich jetzt alles so, wie ich es wollte:

    Nomad-Tank
    Seat-Concept Sitzbank
    Lenkererhöhung 5 cm
    Acerbis Handguards
    Adventure Spec Unterfahrschutz
    Adventure Spec Taschenhalter
    Adventure Spec Gepäckträger
    Adventure Spec Kennzeichenhalter (leider schon zerbrochen und notdürftig geflickt)
    Passende Feder für unser Gewicht im Federbein (Gabel ist OEM und passt perfekt)
    Heidenau K60 Scout 140/80-18 und 90/90-21 (eingetragen :D )
    Vortex (nur weil meine einfach überhaupt nie richtig gelaufen ist. Nicht angesprungen, ständig ausgeploppt, geruckelt und nur 100 km/h)
    Adventure Spec Front und Schild
    JS-Komplett-Räder, also die extra stabile Dinger (weil ich so fett bin und ein Talent für "Felgenkrummfahren" habe)
    Zumo 590
    Handyhalter
    Rockbros Taschen (weil es für die Mosko Moto nicht mehr gereicht hat :roll: )
    25 l Ortlieb-Rolle
    und noch ein paar Kleinigkeiten
    Gepäck: nur das nötigste (noch nie so spartanisch auf Tour gegangen, nur der Helinox Beach Chair ist Luxus 8-) )

    Noch ein Bild von der Proberunde heute auf dem Jabalcon (leider gleich 2x auf die Fresse gelegt):

    Bilder

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Ich wollte gestern auch die ersten Teile an meine 450L schrauben. Leider war es mit dem Gepächträger dann auch wieder beendet.
    -Beim Unterfahrschutz fehlten die Befestigungsteile
    -Die Taschenhhalter stehen doch über der Fußraste enorm weit ab. Stört dich das nicht beim Stiefel?
    -Das Frontschild kommt später, bei der ersten größeren Tour..ist mir doch etwas zu klobig für das schlanke Reh.. :D

    Ansonsten: nette Erweiterungen. 8-)

  • Servus Höllenreiter,

    also des Adventure Spec Zeug passt schon und der Abstand von den Taschenhaltern find ich o. k.
    Habe lediglich andere andere Schrauben vorne verwendet, weil die ursprünglich mitgelieferten Schrauben einen Sechskantkopf haben und die Kanten an den Stiefeln gescheuert haben. Hab da Linsenkopf-Innenvielzahn verbaut.

    Bin seit drei Tagen wieder Zuhause und bin ca. 3500 km Offroad gefahren und alles hat gehalten, bis eben auf den Kennzeichenhalter, den ich geflickt habe.

    Was ich am überlegen bin, ob ich mir einen eigenen Gepäckträger schweißen soll, um evtl. bessere Taschen am Moped zu befestigen. Hab bei meiner Ex ihrer Beta Alp einen Taschenhalter gebaut, der ist wirklich super geworden ...

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Servus Together,

    angeregt durch die Gepäckträger-Diskussion bei der CRF300L, bin ich die letzten drei Nachmittage etwas länger in der Garage geblieben. Das Ergebnis ist hier:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Nachdem ich schon einen Gepäckträger für meine Holde, bzw. ihre Beta 200 Alp gebastelt habe ...

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Hallo Kutter,
    vielen Dank für Deine ausführlichen Berichte.
    Hast Du die Eintragung der (Heidenau K60 Scout) 140/80-18 und 90/90-21 auf den original Felgen oder auf den "verstärkten" machen lassen? Sind die anderen Felgen ggf. breiter als die Originalen? Ich hab auch vor die gleichen Dimensionen bei meiner 450 L eintragen zu lassen. Hab einen neuen 2. Radsatz erworben.

    Wie ist die Vorgehensweise? Reifen kaufen, aufziehen, zum "Sachverständigen" (SV) fahren, Gutchten estellen lassen und dann zur Zulassungsbehörde für die Änderung des "KFZ-Scheins"?
    Wie überzeugt man den SV davon, dass ein Reifen 140er Breite auf eine Felge 2.15er Breite aufgezogen werden darf?
    Wurde der Tacho geprüft? der Wechsel von 80/100 auf 90/90 bringt ja rechnerisch keine nennenswerte Änderung des Abrollumfangs...
    Falls Du hier nicht öffentlich antworten willst, geht das ja auch direkt. Würde mich freuen.
    Beste Grüße
    Steppke

  • Ich bin zwar jemand anders aber steck auch gerade im Thema.

    Als erstes solltest du dir vom gewünschten Reifentyp einmal die Dokumente schicken lassen. Technisches Datenblatt nennt sich das. Da stehen auch die zulässigen Felgenbreiten drin. Danach solltest du mit dem Gutachter deines Vertrauens sprechen, was genau der haben will. Wenn der zu viel will (alles was in Richtung geeichte Tachoprüfung geht ist zu viel) fragst du einen anderen.

    Dann musst du mit aufgezogenen Reifen zum Gutachter hin fahren. Der schaut sich zum Einen den Bauraum an (Reifen darf nirgendwo anstreifen) und wird hoffentlich nur eine Probefahrt mit nem Navi machen wollen, um sicher zu stellen, dass der Tacho noch immer "zu viel" anzeigt. Was er in Sachen ABS tun will wird er dir hoffentlich vorher sagen.

    Der erstellt dann ein Gutachten, damit musst du zur Zulassungsstelle und die tragen das dann ein.
    Zu beachten: im Normalfall wird die neue Reifengröße anstelle der alten eingetragen. D.h. die ursprüngliche Reifengröße ist danach nicht mehr legal fahrbar

  • Echt?
    Die "Zweiteintragung" löscht die Ersteineintragung? Das macht doch überhaupt keinen Sinn, wenn sonst am Mopped/Fahrwerk rein gar nichts geändert wurde?!? Gut, da ich einen 2. Radsatz habe, könnte ich da dann die eingetragene Umbereifung fahren, und im Gelände (abseits der STVO) ist es eh egal, da hab ich richtige Cross-Stollen, hinten einen 110/100-18 von Bridgestone - ohne Straßenzulassung. Der ist sogar breiter als der original IRC 120/80-18.

    Ich hab für einen Reifen (METZELER) das entsprechende Datenblatt angefordert ... und da stehen für einen Hintrerrad-Reifen 140/80-18 als Mindestgröße für die Felge 2.75 drin - die Original-Felge hat aber nur - wie schon geschrieben - 2.15 Breite.

    Original:
    vorne: 80/100-21 M/C 51P- Felge J 21 x 1.60
    hinten: 120/80-18 M/C 62P - Felge J 18 x 2.15

    Alternative Reifengröße :
    vorne: 90/90-21
    hinten: 130 (und ggf.bis 140) -18

    Der Vorteil der anderen Reifendimensionen liegt ja im Ungleich größeren Angebot an Reifentypen und Fabrikaten, die dann zur Auswahl stehen (50/50 bis 80/50 - Prozentanteile Straße/Gelände). Die Originalbereifung ist leider weder für den Straßenbetrieb noch für Gelände richtig gut geeignet.

    Hab mir aber schon gedacht, dass ich in "Vorleistung" gehen muss, Reifen kaufen und aufziehen und damit dann vorsprechen muss. Wie sollte es sonst auch prüfbar sein.

  • Servus Steppke,

    einen 140er auf eine 2.15er Felge zu "würgen" macht keinen Spaß und ist auch eigenlich nicht mehr möglich, aber Gips gibs auch. Die meist drei empfohlenen Felgengrößen /Reifenbreite sind jedoch nicht Gesetz, sondern eine Empfehlung des Herstellers und kann durch den Prüfer "gestochen" werden. Selbst wenn man einen Wenz spielt, macht es aber keinen Sinn!

    Um bei deinem Beispiel mit dem Metzeler zu bleiben, den würde man sicher auch auf eine 2.5er Felge eingetragen bekommen. 140er Reifen -> 2.5, 2.75. 3.0 problemlos möglich, so der SV will, denn technisch bedeutet lang noch nicht praktisch :oops: .

    Der einzige "einfache" legale Weg zu anderen Felgen-Dimensionen besteht darin, das exakt gleiche Rad von einem anderen Motorrad zu verwenden. Da gibt es aber auch etwas Spielraum. Bei mir waren es die Räder einer AJP, aber nur im Prinzip ...

    Mein Tipp: Lass es sein und fahr z. B. den 120er K60 Scout (damit läuft die 450er sehr gut im Gelände und auch auf der Straße. Dies hab ich in rund 7k offroad festgestellt. aktuell hab ich nen Mitas E07 drauf, aber nur weil er mir als Mitas E07 Plus "angedreht" wurde. Ich warte auf den K60 Ranger, den es in ca. 2 Wochen geben wird, aber leider halt ned in 120/80-18 :? . Genau darüber hab ich schon mit Heidenau geschrieben, leider keine brauchbare Antwort bekommen. Jetzt bin ich aber abgeschweift und mach mal die Klammer wieder zu :roll: ).

    Grundsätzlich kann man so gut wie jedes Rad mit den passenden Reifen auf jedem Motorrad eintragen lassen, so mein SV. Es fängt so an, dass man fünf Räder abgibt, die einem Belastungstest unterzogen werden bis sie kaputt sind, usw. Kurz, es ist unbezahlbar.

    Alternative ist ein bestehendes Rad, auch von einem anderem Motorrad zu verwenden. Das "Quell"-Motorrad sollte nicht wirklich leichter, langsamer, oder schwächer sein, als das "Ziel"-Motorrad. Auf diesem Wege funktioniert es, wenn man einen Prüfer findest, der die Muse hat, sowas zu machen.

    ABS-Anpassung bei er CRF450L ist ja extrem einfach :lol: . Beim Tacho ist es so, dass die Geschwindigkeit vom vorderen "ABS"-Ring genommen wird und der Prüfer natürlich selbst entscheidet, ob er eine Tachoprüfung für nötig hält (natürlih geht es dann nur ums Geld, weil ein 100/80 und ein 90/90 haben benahe den exakt gleichen Abrollumfang, aber trotzdem einfach die Klappe halten und machen lassen, wenn er nämlich soweit ist, dann ist die Eintragung schon in trockenen Tüchern ;) .

    Mein Tipp: Geht mit den Papieren (beide Reifendatenblätter + Fahrzeugpapiere) zu einer Prüfstelle und fragt, was die Eintragung kostet und nicht, ob es möglich ist! Unmöglich ist es immer dann, wenn der SV es nicht darf, oder keinen Bock hat ;) .

    Ich hab die beiden Daten-Blätter von einem 100/80-21 und 90/90-21 (damit kann man schon mal einen gängigen Vorderreifen eintragen lassen) und 120/80-21 Heidenau K60 Scout hier und kann dir die gerne mailen. Da geht die typische Vorderradfelge, wie bei 90 % aller Mopeds und Crossern in der Klasse: 1.60 Zoll breite ;) . Nur mal so zum Vergleich, ne Transe, oder DR hat eine 1.85er und ne CRF1000, ein 2.15" Felgenbreite am Vorderrad.

    Zusammenfassung:
    OEM: 1.60-21 / 2.15-18 (total gängig und relativ günstig, passt vorne alles und hinten kann man zur Not auch nen 130er drauf machen, wovon ich aber abraten, weil sich die Karkasse sehr stark rund machen muss. Fahr nen 120er! Mach Dir nicht den extremen Aufwand, den ich mir gemacht habe!)
    Meine: 1.85-21 / 2.5-18 (des hab ich nur gemacht, weil ich etwas übergewichtig bin und dieses Moped für Fernstrecke verwende, außerdem hab ich ein besonders Talent, um Felgen krumm zu fahren :oops: . Nur dies ist der Hintergrund für meine Räderumschreiberei, weil ich einfach stabilere Räder, als die OEM-D.I.D. wollte. Der 140er hat natürlich auch Nachteile, wie z. B. etwas unschöner in engen Kehren. Bei ganz groben Reifen streift auch gern mal der äußerste linke Stollenkranz an der Kette, was aber bei den K60 Scout noch nie vorgekommen ist. Schon klar, die 120, respektive 140 sind mm der Profilbreite, aber des ist wieder mal nur die Theorie!

    Lass Dir vorne 90/90-21 eintragen und hinten lass die 120/80, des ist einfach und auch nicht so teuer! Und leider ist es so, wie bwm geschrieben hat, es wird nur eine Reifengröße eingetragen, find ich auch doof, aber so ist es halt.

    Ich probier halt gern mal was aus, z. B. hatte ich wohl die einzige Varadero mit Speichenfelgen :lol: .


    Letzter Satz: Des mit der Eintragerei war fei des kleinere Problem, die Felgen so hinzubekommen (Beschaffung, Bremsscheiben, Flucht, Distanzen, Design, Lager), dass sie auch vernünftig laufen, war fei a weng aufwendiger ;) .

    Bilder

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • hallo Kutter,
    vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Die Umtragung auf 90/90-21 vorne macht absolut Sinn und sollte keine Probleme bereiten. Die Verlockung, am Hinterrad auch mehr Auswahl an eher straßentauglichen Reifen zu haben, ist schon groß. Bei 120/80-18 ist das Angebot ziemlich überschaubar. Ich will auch keine SuperMoto draus machen ... Die Idee, zum 2. Radsatz auch einen 2. Fahrzeugschein zu besitzen, kam mir auch kurz in den Sinn ;-) Es gäbe noch eine Variante: Umspeichen der Radnabe in eine andere, breitere Felge. Und dann noch schlauchlos! Und auch vorne. Das wäre was.

    Frag mich gerade, seit wann eigentlich ABS bei Moppeds zwingende Voraussetzung zur TYP-Genehmigung ist, weil... die 450 L hat ja gar keins, ups. Hb's nachgelesen: war ab 2017 für alle Neuzulassungen Pflicht - seltsam: die CRF 450 L ist ja erst 2018 auf den Markt gekommen oder war das ggf. nur "Modellpflege" und es gab keine neue EU-Typgenehmigung?

  • Moin,

    von der ABS Pflicht ausgenommen sind bestimmte Motorradtypen, wie z.B. zulassungsfähige Wettbewerbsenduros.

    Einige Parameter dafür wirken skurril, wie die erforderliche Mindestsitzhöhe von 900 mm.

    Im Einzelnen besagt die Vorschrift:

    ENDURO L3e-AxE

    a) Sitzhöhe ≥ 900 mm und
    b) Bodenfreiheit > 310 mm und
    c) Gesamtübersetzung im höchsten Gang (Primärübersetzung x Getriebeübersetzung im höchsten Gang x Endantriebsübersetzung) ≥ 6,0 und
    d) Masse in fahrbereitem Zustand zuzüglich der Masse der Antriebsbatterie im Falle eines Elektroantriebs oder eines Hybrid-Elektroantriebs ≤ 140 kg und
    e) kein Beifahrersitz

    Trial L3e-AxT

    a) Sitzhöhe >= 700 mm
    b) Bodenfreiheit >=280 mm
    c) Masse fahrbereit <= 100 kg
    d) kein Beifahrersitz

    Da die CRF 450 L, wie z.B. auch die AJP PR7 (wie das mit dem Gewicht gemacht wurde 🤷🏻‍♂️) die erforderlichen Parameter der Enduro L3e erfüllt, ist kein ABS erforderlich.

  • ah, vielen Dank - wieder was dazu gelernt.

    Irgendwo hatte ich einen Beitrag zum Thema "Eintragung" gelesen: da wurde gefordert, dass eine erfolgreiche Änderung/Eintragung z.B. der Rad-Reifenkombination beim KBA (oder wo auch immer das gemeldet werden könnte/sollte) zentral registriert wird und dann für alle (Motorräder) des genau gleichen TYPS gelten soll. Damit wären dann die "Sachverständigen" natürlich weitgehend unterbeschäftigt, weil, es reicht dann ja oft die Abfrage der Datenbank für den Stempel.

  • Servus,

    dies wird wohl der Grund für das fehlende ABS sein :lol: , aber einen ABS-Ring hat sie vorne an der Bremsscheibe und auch den gleichen Sensor, aber des ist nur für die Geschwindigkeit. Na ja, die Teile gabs halt schon, sonst hätte man sich vermutlich einen andere Lösung ausgedacht.
    Wirklich schade ist u. a. der fehlende Nockenwellensensor, damit spritzt sie einmal zuviel /Kurbelwellen-Umdrehung ein :( , da wird locker 1 - 2 Liter vergeudet).
    Ob´s dafür ne Lösung gibt?

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • Fürs Hinterrad würde ich als Größe noch die 120/90-18 in den Raum werfen. Den K60 gibt es in der Größe auch und die Auswahl an enduroprofilen ist um ein vielfaches größer. Das ist die Größe, die ich mir bei meiner CRF250L hinten eintragen lassen will.

    Ich hätte nie gedacht, dass die 450er hinten auch den Schmalspurreifen der 250er hat

  • Servus,

    120er Hinterreifen sind einfach der beste Kompromiss, sie gehen noch um die Ecken und auf gerader Strecke passt des auch. Selbst 650er haben hinten meist 120er Reifen eingetragen. Breite Reifen haben nicht nur Vorteile!

    Generell noch was zur Reifeneintragerei:

    Wer vorne gerne einen 90/90-21 fahren würde, aber einen 100/80-21 eingetragen hat, der kann des bei fast jeder Prüfstelle ändern lassen.

    Wer hinten einen 120/80-18 fährt und lieber einen 120/90-18 fahren würde, der muss kontrollieren, ob da noch genug Platz vorne zu Schwinge ist und auch zum Tüv gehen, aber Achtung, der /90-Reifen hat einen größeren Abrollumfang, der im Kopf überschlagen etwa einen Zahn am Kettenrad ausmacht. Da wird die Eintragerei schon wieder etwas komplexer (Tacho, oder Kettenrad), aber unmöglich ist garnichts!

    Was man braucht: Von beiden Reifen die Datenblätter des Herstellers, Fahrzeugpapiere und eine Prüfstelle, die es machen "will".

    Fragt Euch vorher intensiv nach dem Sinn, weil alles Zeit, Geld und Nerven kostet. Klar ist es schön, evtl. eine größere Reifenauswahl zu haben und im o. g. Beispiel ist des mit dem Vorderreifen auch relativ einfach, aber es gibt auch "Sachverständige", die sowas nicht machen und sogar behaupt, dass das nicht geht. Also, es bleibt spannend ;) .

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

  • ja, das ist ein "Dreher"
    vielleicht sollten wir einen Reifen-Fred aufmachen? (...den es wahrscheinlich schon längst gibt?)
    Ich hatte den Hinterradreifen von IRC und BRIDGESTONE (keine Straßenzulassung) mal vermessen und erstaunt festsgestellt, dass der Durchmesser (und damit auch Abrollumfang) beim 110/80-18 er deutlich GRÖßER ist, als beim 120/80-18 IRC. Fotos beigefügt. Von der Reifenbreite wollen wir mal gar nicht reden ;-)

    btw: auf den Tachometer hat der Hinterreifen ja keinen Einfluss, nur auf das Verhältnis Motor- bzw. Getriebeausgangs-Drehzahl/Geschwindigkeit, vergleichbar anderes Kettenblatt mit mehr oder weniger Zähnen.

  • Moin,

    es ist, wie der Kutter es immer sagt, wenn der SV mitspielt, dann kann vieles eingetragen werden.

    Man darf aber nicht vergessen, dass man damit nicht automatisch auf der sicheren Seite ist! Hier im Norden gab es eine Prüfstelle, die früher dafür berüchtigt war, dass dort quasi alles eingetragen wurde. (Google erzählt einem gerne was zum Umstricken neuer Harleyrahmen auf alte FIN). Wenn also der SV etwas widerrechtlich einträgt, dann kann das trotzdem, auch viel später, kassiert werden. Ärgerlich wird das, wenn es im Zusammenhang mit einem Unfall untersucht wird. Dann wird sich der SV rausreden und Du hast die Pappnase auf.

    Zum Thema 120/90 18: Die Änderung des Abrollumfangs wird sich nach aktuellem Recht nicht mehr ohne aufwändige Abgasgutachten und Fahrversuche eintragen lassen.

    Es lassen sich nur noch Entsprechungen, wie z.B. von 3.00 21 auf z.B. 90/90 21 (80/100 21, 80/90 21) und dann auch nur auf Serienfelge umtragen. Es gibt eine Tabelle, in der sind die sich entsprechenden Reifengrößen und erforderlichen Felgen aufgeführt.

    Der Eintrag einer neuen Reifengröße in die ZB I führt nicht automatisch zur Löschung der alten Größe. Richtig ist, dass in der ZB I nur noch eine Reifengröße aufgeführt werden kann, aber in der BE des Fahrzeuges können durchaus auch noch andere Reifengrößen zulässig sein (z.B. beim Auto andere Größen bei Winterreifen, etc.).

    Es gibt keine zentrale Erfassung von Änderungsabnahmen, so dass man darauf zurück greifen kann, wäre schön, aber für D auch viel zu einfach. Deshalb suchen ja viele Menschen auch nach "Briefkopien" erfolgreicher Eintragungen.

    Das die Felgen bereits auf einer AJP Verwendung finden kann bei dem einen SV positiv, beim anderen SV negativ bewertet werden, so individuell wie der Mensch ist auch die Meinung des SV. Bei einer Verkehrskontrolle könnte dem geschulten Beamtenauge auffallen, das AJP keine thailändische Schreibweise von Honda ist und mit fundiertem, technischen Wissen die Eintragung anzweifeln. Dann nützt es Dir gar nichts, dass Dein SV ein Buddy von Dir ist, dann steht ihr ggf. zusammen im Regen

    Bevor ich mit einer windigen Eintragung durch die Gegend fahre, die ggf. den Kontrolleur erst auf die Problematik hinweist, fahre ich lieber halblegal ohne Eintragung durch die Gegend. Der Unterschied könnte im Bereich Ordnungswidrigkeit vs. Straftat liegen 😉

  • Servus LaLü,

    Bevor ich mit einer windigen Eintragung durch die Gegend fahre, die ggf. den Kontrolleur erst auf die Problematik hinweist, fahre ich lieber halblegal ohne Eintragung durch die Gegend. Der Unterschied könnte im Bereich Ordnungswidrigkeit vs. Straftat liegen 😉

    Aber sonst geht´s Dir schon noch gut?

    Der Prüfer ist sicher keine "Buddy" und windig, oder illegal ist da auch nix!

    Diese Form ein Rad eintragen zu lassen ist zu 100 % legal und der Dein Vergleich mit einer Straftat wird wohl den einen oder anderen hier verunsichern, mir geht der Spruch nur a weng auf die Eier ;) .

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!