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  • Na ja, ich habe in meinen Autos auch nie die BE dabei, in der alle möglichen und zulässigen Rad-/Reifenkombinationen aufgeführt sind und das können viele sein. Bei einem Opel Astra T98 sind das z.B. 4 DIN A5 Seiten. Seit Einführung der ZB Teil I und II ist ja nur noch eine Reifengröße in der ZB I eingetragen. Eine Kontrolle der Zulässigkeit ist so nur noch sehr schwer möglich, der Schutzmann müsste ggf. div. Datenbanken durchforsten. Das die Beweislast beim Fahrzeugführer liegt wage ich einmal stark zu bezweifeln und behaupte das Gegenteil.

    Die besagte Tabelle ist vom wdk (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie) und wird als von div. SV als offiziell anerkannt. Ich werde die aber weder hier veröffentlichen, noch verschicken (nur falls jemand fragt!).

  • Nun, falls es sich um die WDK Leitlinie 122 handelt, so findet man die ja ganz leicht unter den Stichworten "motorradreifen austauschgrößen". (Bridgestone verlangt im Gegensatz zum WDK kein Geld dafür ;) )

    Aber da steht auch drin:
    Es ist für jeden Einzelfall zu klären, ob eine Eintragung in den Fahrzeugpapieren erfolgen muss.

    cu
    Rainer

  • Das mit der Beweislast hatten wir schon mal. Ob du im Recht bist oder nicht hilft dir in dem Moment, wo sie dir vor Ort die Karre stilllegen, überhaupt nicht. Und die Möglichkeit haben sie definitiv. Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass doch alles legal war kannst du dein Motorrad abholen und musst die Untersuchung selbst zwar nicht bezahlen, die ausgefallene Tour und ggf anfallende Abschleppkosten ersetzen sie dir aber auch nicht

    Bei modernen Motorrädern steht üblicherweise in allen Zulassungsdokumenten nur eine Reifengröße drin. Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass ein durchschnittlicher Polizist das auch weiß.

    Meines Wissens stehen alle für dein Modell zulässigen Reifengrößen in der CoC Bescheinigung mit drin. Einzeleintragungen stehen im Schein. Insofern sind das bei halbwegs modernen Fahrzeugen genau 2 Dokumente, die er durchsuchen muss. Kp ob die vor Ort Zugriff auf eine CoC Datenbank haben aber wenn nicht legen sie dir das Töff halt bis zur Begutachtung durch einen Sachverständigen still.


  • Die Reifen kamen heute drauf.
    Die "Doppelkennzeichnung" vorne sieht so aus. Ähm, hatte ich mir anders vorgestellt, mal sehen was der TÜV im Herbst sagt. IMG_20220516_151103761.jpg
    Vorne IMG_20220516_151133341_HDR.jpg
    Hinten IMG_20220516_151149223_HDR.jpg
    Made in Germany und es war einiges an Gewicht nötig vorne. IMG_20220516_151314150_HDR.jpg

    Hallo rallyMichl,

    mich würde Deine Erfahrungen mit dem MEFO Explorer sehr interessieren. Insb. wie er sich auf der Straße bei Nässe verhält und ob sich der Grenzbereich auf der Straße nachvollziehbar ankündigt. Mit Schotter, Sand und trockenen Bedingungen sollte er vermutlich gut zurecht kommen?

    Ggf. auch wie er sich im Verhältnis zu moderneren Reifen als Anakee Wild & Co. verhält.

    Danke + VG von der Wildente

    [color=#505050]Je älter ich werde, um so so schneller war ich früher...[/color]
    [color=#999999]Ténéré 700 >>> CRF 300 L ¯\_(ツ)_/¯[/color]

  • Wildduck

    Hatte den paarmal auf der Transalp drauf.

    Wie der K60 top Kompromiss zwischen Strasse und Offroad.

    Sehr langlebig. Mehr als dopplelt so lange wie der Anakee Wild
    Auch bei Nässe ist er Super. Und bei Schnee war er auch nicht schlecht.

    Hat ne sehr griffige oberfläche.

    Kann den sehr empfehlen. Werde den wahrscheinlich als nächstes aufziehen.

    Ahh und übrigens gibts den Reifen mit 80/100-21 und 120/80 18


  • Hallo rallyMichl,

    mich würde Deine Erfahrungen mit dem MEFO Explorer sehr interessieren. Insb. wie er sich auf der Straße bei Nässe verhält und ob sich der Grenzbereich auf der Straße nachvollziehbar ankündigt. Mit Schotter, Sand und trockenen Bedingungen sollte er vermutlich gut zurecht kommen?

    Ggf. auch wie er sich im Verhältnis zu moderneren Reifen als Anakee Wild & Co. verhält.

    Danke + VG von der Wildente

    Habe den ja schon ein wenig drauf jetzt und bin kein Fan, aber er schlägt sich ordentlich.

    Was hatte ich zuvor drauf? Den originalen IRC vorne, und hinten erst den IRC für ~6000km, danach einen Bridgestone TW302 für nochmal so viel.

    Was gefällt mir nicht?
    - indifferentes Gefühl am VR auf Asphalt
    - fühlt sich in Kurven auf Asphalt früh "schwammig" an, aber kann dann schon noch deutlich mehr - ich glaube das ist einfach der Übergang von den pfeilförmigen Mittelstollen auf die Seitenstollen
    - tänzelt auf Schotter in aufrechter Position stärker als andere (wird stabiler, wenn man "auf Zug" fährt - aber ist das nicht immer so!?)
    - schmal wie ein Fahrradreifen am HR :D

    Was gefällt?
    - Grip auf Schotter und Sand ganz ordentlich
    - läuft tatsächlich perfekt geradeaus und stabil auf Asphalt (freihändig 1a)
    - noch recht leise

    Auf nasser Strasse?
    Ich bin noch nicht viel im Nassen gefahren. Hatte einmal einen Rutscher am Vorderrad in der Autobahnauffahrt bei niedriger Geschwindigkeit, hat sich mit kurzem Gegenlenken wieder gefangen. Da muss man aber sagen, dass an der Stelle bescheidener Asphalt liegt, es nur kurz geregnet hatte und bei uns in der Gegend alles mit Ölspuren versaut ist. :roll:
    Hatte ich ähnlich auch schon mit dem IRC, aber bei höherer Geschwindigkeit auf besserem Asphalt im totalen Wolkenbruch.
    Im Vergleich rutschte der Mefo weniger plötzlich weg.
    Der IRC ist mir auch am Hinterrad mal recht plötzlich ausgebrochen im Nassen.

    Der IRC im Vergleich verträgt auf Asphalt eine härtere Gangart, klebt gut sobald man ihn warmgefahren hat. Offroad geht er nur mit wenig Luftdruck gut, der Gummi fühlt sich recht hart an und die Stollen sind eher breit und starr. Der Bridgestone geht offroad deutlich besser - auch mit hohem Luftdruck - hat weichere, etwas schmalere Stollen, die halt auf Asphalt in Kurven wandern und ist sehr laut auf Asphalt.

    Ich kann zum Mefo noch kein abschließendes Fazit bringen, dazu bin ich noch nicht genug gefahren, und vor allem noch nicht genügend verschiedene Unergründe.

  • rallyMichl: super vielen Dank für die Infos (auch an Städi)

    Trotz (oder wegen Deiner) Schilderungen hab ich mir den MEFO Explorer dann direkt mal bestellt. Ist bereits heute angekommen, der Satz für 130,-. Werde ihn morgen mal aufziehen.

    Ich hab den Vorderreifen in der Seriengröße 80/100-21 genommen und war sehr erstaunt als ich in den Karton geschaut habe: Upps, ist das aber ein schmaler Hinterreifen dachte ich :o Ohhh, das ist ja der Vorderreifen :oops:

    Der Vorderreifen baut sehr breit, breiter sogar als der 90/90-21 Anakee Adventure an meiner Tenere. Ich werde mal ein Vergleichs-Foto machen.

    Der Hinterreifen in 120/80-18 baut dagegen relativ schmal. Sachen gibt’s…

    Ich bin gespannt wie er sich fährt.

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  • Montiert ist der Mefo Explorer schon mal. Er lies sich recht einfach montieren, läuft absolut rund (kein Höhenschlag) und brauchte nicht gewuchtet zu werden. Vorne fällt der Reifen für einen 80/100-21 ziemlich breit aus, hinten 120/80.18 normal, so wie der IRC würde ich sagen. Ich bin bisher nur einmal die Straße rauf und runter gefahren Fährt sich “smoother” als der IRC. Morgen gibts ne Probefahrt…

    Oben der Mefo in 80/100-21, unten der Anakee Adventure in 90/90-21

  • Reifengrößen sind Schall und Rauch. Der Mefo Explorer 120/80-18 ist (gemessen) eher ein 120/90-18 und der 80/100-21 Vorderreifen ist eher ein 90/95–21 - ja ich weiß, 95er gibt’s nicht, aber nach Messung wäre er das (so ungefähr).

    Und ich hab mich schon gewundert warum ich auf einmal nur noch mit den Fußspitzen auf den Boden kommen. Ich würde mal sagen 1 bis 1,5 cm steht die Maschine nun höher da, gegenüber dem IRC.

    Bisher bin ich nur etwas Schotter und Straße gefahren. Unter 90 km/h kommt man beim dahin bummeln nicht drauf, dass das ein Stollenreifen ist. Auf der Autobahn geht er bis ca. 110 km/h ordentlich gerade aus, ab 120 km/h stellt sich ganz leichtes Pendeln an, aber deutlich weniger als beim Serien IRC.

    Der Reifen fühlt sich angenehm soft/komfortabel an, ist dabei aber dennoch recht präzise in Kurven. Ganz tiefe Schräglagen hatte ich noch nicht auf dem Programm aber er fühlt sich sehr vertrauenserweckend an. Auf schlechtem bis sehr schlechtem Asphalt echt super.

    Auf Schotter hat der Reifen hinten erstaunlich Traktion für das recht eng gestellte Profilmuster. In Schotter-Kurven muss mal die Maschine drücken, dann hat auch der Vorderreifen wirklich guten Grip.

    Bisher gefällt er mir sehr gut! (v 1,7, h 2.0)

  • Zitat

    - fühlt sich in Kurven auf Asphalt früh "schwammig" an, aber kann dann schon noch deutlich mehr - ich glaube das ist einfach der Übergang von den pfeilförmigen Mittelstollen auf die Seitenstollen

    Inzwischen kann ich sagen, ja, sobald man die Fuhre weiter umlegt, fährt sich der Reifen doch ganz ordentlich.
    Vertrauen ist wiederhergestellt.

  • Weitere Erfahrung damit, auf Schotter und auch im leichten Schlamm ist die Traktion wirklich sehr gut.

    Auf nassem Asphalt kündigt der Reifen im kalten Zustand frühzeitig an, dass das Gripniveau noch nicht toll ist.
    Im warmen Zustand ist der Grip einwandfrei.
    Klare Empfehlung.

    Die spitze Kontur des Hinterreifens legt sich mit der Zeit und das Umlegen in die Kurve wird weniger kippend.

    Aufgefallen ist noch, dass der Vorderreifen hoppelt, wenn der Druck zu hoch ist und die Gabel, wie meine, schlecht anspricht.
    Kenne ich auch vom Mountainbiken, von recht voluminösen Reifen mit wenig Eigendämpfung/dünnen Seitenwänden. Bin jetzt mit kleinem Wochenendgepäck mit 1,5bar vorne und 1,7 hinten gefahren, einwandfrei.

  • @rallyMichl: ich kann Deine Erfahrungen voll und ganz bestätigen. Ich mag den Reifen sehr…

    Am kommenden Freitag bin auf einem Enduro Training in den Niederlanden, da werde ich ihn in (leider vermutlich sehr nassem) Sand und auf vermatschten Singletrails testen können. Na wenn ich da mal nicht stecken bleibe :lol:

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  • Hallöchen Wildduck
    Kann nur empfehlen im Sand den Luftdruck verringern 1,3 oder 1 bar hinten
    Vorne reicht 1,5
    Trainieren oft hier am Rhein auf großen Gelände, oder TET Holland Am Wochenende
    Teilnehmer aus: Essen, Oberhausen Duisburg,Moers,Köln, bisher alle mit CRF
    Gruppe:TeT Holland

    Gruß vom Niederrhein

    Nichts ist so Beständig,wie die Veränderung!


  • @rallyMichl: ich kann Deine Erfahrungen voll und ganz bestätigen. Ich mag den Reifen sehr…

    Am kommenden Freitag bin auf einem Enduro Training in den Niederlanden, da werde ich ihn in (leider vermutlich sehr nassem) Sand und auf vermatschten Singletrails testen können. Na wenn ich da mal nicht stecken bleibe :lol:

    Hallöchen
    Wo ist den das Training in Holland
    Haste da eine Adresse ?
    Danke für deine Antwort.

    Nichts ist so Beständig,wie die Veränderung!

  • Das Training ist in Hoogerheide (Nord Brabant) gebucht über https://motorcursussen.nl/

    So sieht es da wohl aus… wir werden im Regen absaufen (Dauerregen ist für morgen angesagt). Wo waren gleich noch die Schwimmflügel.

  • Ich konnte den Mefo Explorer heute ausführlich in allerlei Nassen Bedingungen testen.

    Dafür, dass es ja eher ein Straßenreifen ist, funktioniert der Mefo sowohl im holländischen Matsch, tiefen Sand und langen Matschpfützen als auch auf nassem Gras wirklich ganz prima. Auch in tiefem Sand gibt es noch ordentlich Traktion und Beschleunigung. Der Reifen fährt sich auch sofort wieder frei, allerdings hatten wir keine nasse Tonerde, die ja fast alles zu pappt.

    Der Hinterreifen ist wirklich super. Der Vorderreifen überträgt offroad sehr viel Bremskraft, allerdings könnte die Seitenführumg im glitschigen Matsch etwas besser sein. Aber dafür sind die Stollen einfach zu eng gestellt.

    Nasser und trockener Schotter aller Art ist die Paradedisziplin des Mefo.

    Auf nassem Asphalt ist er zwar auch ganz gut, aber doch meilenweit z.B. von einem Avon Trailer entfernt den ich vorher drauf hatte - aber das war eh eher ein reiner Straßenreifen. Wenn der Mefo auf nassem Asphalt zu rutschen beginnt, ist er m.E.n. sehr gutmütig und leicht wieder einzufangen. Auf trockenen Aspahlt bietet er ja eh ordentlich viel Grip und macht viel Spaß.

    Kurzum: der Mefo passt sehr gut CRF kann wirklich alles ganz gut, macht nirgendwo schlapp und ist auf Schotter eine Macht.

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    [color=#999999]Ténéré 700 >>> CRF 300 L ¯\_(ツ)_/¯[/color]

  • Servus Together,

    mein größtes Reifenproblem ist die Laufleistung. Ich krieg auf dem K60 Scout max. 4000 und auf dem Ranger, aktuell hab ich da 2300 km drauf gefahren und es steht da nicht mehr soviel Profil (zwischen 1/4 und 1/3).

    Ich hatte den Mitas E07 vor dem k60 Ranger drauf und der war bei mir einfach nur bescheiden. Ich hab mich überhaupt nicht in die Kurven getraut, so ein schlechtes Gefühl hat er mir vermittelt. Mit dem K60 Ranger konnte ich mich sehr schnell in die Kurven wagen, der Reifen ist auf der Straße wirklich super. Offroad auch gut, daber die Kanten waren halt, wie bei allen Reifen, die ich auf dem Moped schon probiert habe, gleich rund. Auf dem TET in Frankreich, vor ner Woche (2300 km), war es zum Teil sehr rutschig/schlammig, da hab ich schon "verloren" gehabt.

    Ich sollte an der Stelle evtl. ergänzen, dass ich nicht der "tolle" Fahrer bin und der doch sehr hohe Verschleiß wohl dem Moped und vermutlich vorallem meines hohne Gewichts geschuldet ist. Mein Gepäck und ich wiegen mehr als das Moped selber :roll: .

    Der extrem hohe Verschleiß betrifft nicht nur die Reifen, sonder auch ganz schlimm den Kettensatz, den ich wohl mind. dreimal so wechseln muß, wie andere. Bremsen gehören auch dazu, aber des ist jetzt mal ned so schlmm. Ich versuche immer das beste Zeug zu verschrauben ZVMX-Ketten und Supersprox Kettenblätter, usw.

    Bei den Reifen hab ich noch eine wirkliche Lösung gefunden und würde gerne den MEFO Explorer 99 probieren, aber er schaut schon ein wenig, wie der Mitas E07 aus und der war einfach echt schlecht bei meiner Konstellation.

    Kann jemand was über die Laufleistung des MEFO Explorer 99 berichten? (besonders im Gelände)

    Ich hab mal von einem "Superreifen" gehört, der wirklich deutlich länger laufen soll (USA, Australien, ??), hab aber den Namen vergessen. Kennt den zufällig jemand?

    Nothing for ungood und viele Grüße aus der Häringsmühle
    Kutter
    CRF450L CRF1000L Beta REV3 2xSR500 GS500E MZ250TS und ne 14erTrude ;)

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