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  • Hallo, Ich bräuchte mal eure Hilfe für eine Reifenempfehlung, da mir die Erfahrung noch fehlt..


    Die Reifen sollten Offroad (TET Frankreich, Czech Trail) best möglich funktionieren, auch auf nassen Gras..
    Auf der Straße habe ich alle meine Anforderungen herunter geschraubt bis auf die Laufleistung am Hinterreifen.

    Da ich unter der Woche gerne mein Auto stehen lassen will und in den Wochenenden Richtung Frankreich usw. fahren möchte, sind lange Autobahn Etappen nicht vermeidbar.


    Liebäugle Hinten mit dem Heidenau K60 Ranger. Auf de Tenere sollen die um die 8000km halten..

    Mit welchen Reifen Könnte ich den Ranger kombinieren, der Eintragungsfrei ist und in etwa so lange hält wie der Hinterreifen ?

    Oder welche anderen Reifen könnt ihr mir sonnst empfehlen, bei meinem Fahrprofil ?

  • Sorry, aber guter Grip auf nassem Gras und lange Autobahnetappen sind zwei Parameter, die sich reifentechnisch ausschließen 🤷🏻‍♂️

    Das wäre die berühmte, eierlegende Wollmilchsau, die viele gerne hätten, nur noch niemand gefunden hat.

    Zum Thema Reifen und welches Profil für welchen Zweck, kannst Du hier mehrere Stunden lesen... man muss nur kurz suchen 😉

    Zum Ranger als HR würde der Ranger in 90/90 - 21 passen, der mit der entsprechenden Bescheinigung von Heidenau ziemlich stressfrei einzutragen wäre. Ist aber kein wirklich günstiger Reifen, für die Schubkarren Dimensionen.

  • Nach geltender Gesetzes- und Verordnungslage ist das inzwischen unmöglich. Zu dem Thema gibt es ebenfalls mehrere Seiten zu lesen.

    https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?…=1302&start=120

    Wenn Du Glück hast und einen mutigen SV findest, der sich über den bürokratischen Unsinn hinwegsetzen mag, dann könnte es funktionieren.

    Aufwand und Preis je nach Umfang dessen, was der SV fordert (von nix, über montierten Reifen bis hin zu Fahrversuchen kann das ab 25,- bis div. hundert € kosten).

  • TET und ACT können durchaus unterschiedliche Anforderungen bieten. Trockenen Schotter ist selten das Problem. Nasse Wiese oder Schlamm sind oft das Limit.
    Kompromiss ist hier der meisst bemühte Begriff. Ein K60 Scout ist gut auf Strasse und schafft auch viel Offroad. Danach kommt MichelinAnakee, AX41 und K60 Ranger als s.g.50/50 Reifen. Ranger soll auf Strasse sehr gut funktionieren und kann Offroad mehr als der Scout (und die anderen Beiden?). Ab hier funktioniert der Begriff Kompromiss nicht mehr.
    Mehr Enduro Einsatz ala MT21 bringt Einschränkung auf Strasse mit Performance und Laufleistung. In meinen Augen nicht mehr Dual Sport relevant, wenn man längere Anfahrt Onroad fahren möchte.

  • Die genannten Reifen werden alle so lange gut funktionieren, wie es halbwegs trocken ist.

    Im Schlamm und nassen Gras kommen die alle an ihre Grenzen, selbst der MT21 (den es im Übrigen nicht in 80/100 - 21 gibt).

  • Heidenau hat für den K60 Ranger / Scout eine Art Gutachten(von Mai '24 wohlgemerkt) für die CRF, mit dem eine Eintragung durchaus machbar sein dürfte.

    Natürlich wird der Sachverständige dann ausschließen den K60 in 90/90-21 eintragen und nicht die Reifengröße generell:

    https://files.heidenau.com/26269K.pdf

    Davon könnten sich andere Reifenhersteller mal eine Scheibe abschneiden...


  • Heidenau hat für den K60 Ranger / Scout eine Art Gutachten(von Mai '24 wohlgemerkt) für die CRF, mit dem eine Eintragung durchaus machbar sein dürfte.

    Natürlich wird der Sachverständige dann ausschließen den K60 in 90/90-21 eintragen und nicht die Reifengröße generell:

    https://files.heidenau.com/26269K.pdf

    Davon könnten sich andere Reifenhersteller mal eine Scheibe abschneiden...

    ... habe ich ja oben bereits geschrieben.

    Damit trägt der SV Dir genau den Heidenau K60 Ranger in 90/90 - 21 ein. Mit Chance und viel Glück vielleicht noch den K60 ohne alles und mit Scout, aber eher unwahrscheinlich, wenn der nicht montiert ist.

    Eine pauschale Änderung der Größe ist eigentlich nicht mehr möglich, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Du kannst Dir aber auf Grundlage einer anderen Hersteller Bescheinigung einen weiteren Reifen z.B. von Mitas in 90/90 - 21 eintragen lassen, kostet dann noch einmal den gleichen Betrag für die Abnahme.

    Kann man für alle Reifen, die eine Bescheinigung haben, so machen, klingelt dann ordentlich in der Kasse des SV.

    Irre!!! 🤮


  • Sorry, aber guter Grip auf nassem Gras und lange Autobahnetappen sind zwei Parameter, die sich reifentechnisch ausschließen 🤷🏻‍♂️

    Nasses Gras hab ich schon wieder vergessen. Gerade meine Anforderungen weiter runtergeschraubt :lol:


    Zum Thema Reifen und welches Profil für welchen Zweck, kannst Du hier mehrere Stunden lesen... man muss nur kurz suchen 😉

    Hab ich schon :oops:

  • Hätte noch kurze fragen in die runde.Dann kann ich das Thema für mich erst mal abhacken und meine eigenen Erfahrungen sammeln.


    1 .Ist der Verschleiß unter identischen bedingen, bei einem 120er Hinterreifen ggü. 150er Reifen wesentlich höher ?
    Ist die Annahme falsch, das der 120 er Hinterreifen von der CRF nicht mindestens genauso lange halten sollte, wie bei einer Tenere oder gröser..


    2. Ist die Karkasse von der K60 Ranger so hart und schwierig bei einer Panne abzuziehen. Das man es bei seiner Reifenwahl als Kriterium mit einbeziehen sollte.


    3. K60 Ranger 120/80 -18TT 62R (M&S), AX41 80/100 51 P TL (M&S). Spricht was gegen meinen Reifenwahl?

    Möchte den Ranger erst mal Probieren ,ohne Eintragungen.


    Duplo6
    Danke für den Überblick, hast weitergeholfen ;)

  • 1. Pauschal nicht zu beantworten, hängt vom Reifen und der Leistung des Mopeds ab. Theoretisch sollte der Reifen auf der CRF aber länger, oder mindestens gleich lang das Profil behalten.

    2. Sollte man mit bedenken, zumindest der Scout soll recht schwierig per Hand zu wechseln sein.

    3. Spricht nichts dagegen, wenn es Dir gefällt.

    Reifen sind genauso wie Öl, etc., meist im Winter relevant, mit zunehmenden Temperaturen relativiert sich das Thema 😂

    Meist kann der Reifen sowie mehr als der Reiter 🤭

  • Laufleistungen von Reifen verschiedener Dimensionen kann man nicht miteinander vergleichen. Der breitere (150er) wird vermutlich auf erheblich leistungsstärkeren und damit schwereren Motorräder verwendet (meine AT hat einen 150/70R18 hinten) und braucht daher ggf eine andere Gummimischung und einen anderen inneren Aufbau, um diese Mehrbelastung auszuhalten. Das wiederum kann dazu führen, dass die initiale Profiltiefe geringer sein muss usw usf
    Kann man wirklich nicht mal in Ansätzen miteinander vergleichen. Der Reifen mit dem gleichen Namen wird vermutlich vom Hersteller auf beiden Motorräder für den gleichen Einsatzzweck entwickelt, daher sollte das häufig ähnlich sein, aber darauf verlassen kann man sich nicht

  • Wir hatten letztes Jahr ~17000km auf Vorderrad Ranger und Hinterrad K60 Scout. Allerdings entsprach, besonders das Hinterrad, daheim dann nicht mehr ganz den Deutschen Verkehrsvorschriften.

  • 17000km auf dem Scout sind aber doch ordentlich :o

    Meiner war nach 7000km auf knapp 2mm abgefahren. (Überwiegend Strasse, war aber auch Ligurische Grenzkamm dabei)

    Nur wer sein Blut vom Rinnstein geleckt, weiß wie Motorradfahren schmeckt!

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