Welchen Reifen fahrt ihr?

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  • Warum nicht gleich vorne Michelin Tracker 80 100 21 und hinten Michelin Anakee Wild 120 80 18 da passt alles. Größe, Lastindex, Speedindex. Komplett legal und Eintragungsfrei.

    Das ist aber schon ein krasser Unterschied im Profil.

    Zitat

    Vom MT21 Vorne liest man ja auch nicht viel gutes aufgrund der ungleichen Ablauferscheinungen.

    Wie meinen? Was liest man da?

    Bin MT21 vorletztes Jahr nach Bosnien und wieder zurück gefahren. Zurück nur Straße und viel Autobahn.
    Der MT21 ist halt gefühlt recht hart in Sachen Gummimischung, aber auch allgemein auf der Lauffläche. Erzeugt seinen Grip über die Stollen.
    Auf der trockenen Landstrasse war er aber gutmütig, auch mit viel Gepäck. Kündigt die Grenzen der Schräglage und eine Überhitzung des Gummis sehr gutmütig und früh an. Hatte es in Kroatien auf der Landstrasse zeitweise etwas übertrieben.
    Hier bei 1500km https://forum.crf-fahrer.info/viewtopic.php?p=22642#p22642
    In dem nächsten Bild war ich schon wieder zuhause, also ~3500km später.

    Ordentlich Beladung

  • Aus meiner Erfahrung auf der MD44, kann ich diese Angaben zum MT21 bestätigen. Für ein doch recht grobes Profil, doch noch eine erstaunlich gute Straßenperformance. Für mich in diesen Dimensionen der Topp Reifen, wenn es überwiegend abseits der Straße geht.

    Nur die Geräuschentwicklung des VR auf Asphalt, erfordert vom Fahrenden Nehmerqualitäten, der Reifen singt beständig das hohe Lied der Stollenreifen. 🙉

  • Ich fand den MT 21 auf der DR-Z 400 gut, nur im Nassen auf der Strasse musste ich höllisch aufpassen. Der ist ganz schnell mal weggeschmiert beim Bremsen. Da können die modernen Mischungen mehr.

    Two beers or not two beers?!? 8-)

  • [quote='rallyMichl','Re: Welchen Reifen fahrt ihr?']


    Warum nicht gleich vorne Michelin Tracker 80 100 21 und hinten Michelin Anakee Wild 120 80 18 da passt alles. Größe, Lastindex, Speedindex. Komplett legal und Eintragungsfrei.

    Das ist aber schon ein krasser Unterschied im Profil.

    Einfach mal ausprobieren. Ich finde diese Kombi richtig gut, da diese Kombi ein sehr guter Kompromiss ist zwischen Straße und Gelände. Also mehr Gelände als Straße. Und diese Kombi bietet auch gute Laufleistung. Und ich finde der Anakee Wild hat Offroad genau so viel Grip wie der MT21, aber auf der Straße brauchst du dir zumindest hinten absolut keine Gedanken machen, ob es Naß oder Kalt ist. Da ist der begrenzende Faktor, der vordere Michelin Tracker. Ist aber auch sehr gutmütig, wenn mann mit Offroad Reifen umzugehen weiß. Offroad ist diese Kombi klasse. Vorne schöne Führung und Grip und hinten genug Vortrieb mit schönen leichten Drifts in Kurven. Aber wie gesagt, einfach mal Probieren.

  • Ach noch was. Der Michelin Tracker hat den Vorteil daß er keine Laufrichtung hat. Wenn man der ab und zu mal umdreht, fährt er sich auch Richtig schön ab und hält auch recht lange.

  • Moin, Fahrt ihr noch die Werksseitigen Schläuche oder habt Ihr mit Micheln Heavy Duty etc. gute Erfahrungen gemacht ?
    Bei Michelin tu ich mir ein bisschen schwer die passenden Schläuche zu finden da unsere Reifengröße nie aufgeführt ist ..

    LG

  • Bei jedem Reifenwechsel, es sei denn wie o.g. nach 20 km Nutzung, grundsätzlich neue Schläuche. Ich habe mit Butyl ganz gute Erfahrungen gemacht, sollen aber angeblich nicht mehr mit handelsüblichen Fahrradflickzeug zu flicken sein.

    Heavy Duty Schläuche ergeben m.E. nur Sinn, wenn oft mit geringem Luftdruck im Reifen gefahren wird. Pannensicherheit bieten die auch nicht, wenn der Nagel durch den Reifen durch ist, hält ihn der Schlauch nicht auf.

  • Ich weiß nicht, ob sowas als Post gewünscht ist. Habe eine KI durch (ausschließlich) diesen Thread laufen lassen, um die hier geposteten Reifen zu listen und die Meinungen, Erfahrungen und Bewertugen dazu zusammenzutragen. Unten das Ergebnis. Ich habe den Thread mit seinen 215 Posts nicht in seiner Vollständigkeit gelesen und kann die Qualität der Zusammenfassung der KI damit nicht bewerten. Stichprobenartig überprüft scheint es allerdings zu passen.



    Heidenau K60 Scout

    Einsatzbereich: Langstrecken-Touring, leichtes Offroad
    Bewertungen:
    Sehr hohe Laufleistung (bis zu 15.000 km)
    Auf trockenen Pisten zuverlässig
    Schwächen bei Nässe und grobem Schotter
    In CRF-Größe hinten schmal und mit geringerer Traktion

    2. Mitas E07
    Einsatzbereich: 50/50 Straße/Offroad
    Bewertungen:
    Extrem hohe Laufleistung (ein Nutzer berichtet von 20.000 km)
    Gute Traktion im Gelände
    Als „eierlegende Wollmilchsau“ bezeichnet

    3. Pirelli Scorpion Rally STR

    Einsatzbereich: Straße mit gelegentlichem Offroad
    Bewertungen:
    Gute Straßenperformance
    Begrenzte Offroad-Fähigkeiten
    Angenehmes Fahrverhalten auf Asphalt

    4. IRC TR8
    Einsatzbereich: Gemischt, mit Offroad-Fokus
    Bewertungen:
    Gute Performance bei trockenen Bedingungen
    Setzt sich bei feuchtem Boden schnell zu
    Begrenzte Traktion bei Nässe (Ergänzte Bewertung aus einem anderen Thread)

    5. Metzeler MC360

    Einsatzbereich: Offroad-orientiert
    Bewertungen:
    Guter Grip im Gelände
    Straßenzulassung vorhanden
    Schneller Verschleiß bei Asphaltfahrten

    Michelin Tracker
    – gute Offroad-Fähigkeit, aber schnell abgenutzt auf Asphalt
    Continental TKC 80 – beliebt für 50/50-Nutzung, moderater Verschleiß
    Shinko E804/E805 – erwähnt als günstige Alternative, gemischte Meinungen zur Haltbarkeit
    Dunlop D605 – OEM-Reifen in manchen Märkten, als Kompromiss bewertet
    Kenda K760 Trakmaster – aggressiv im Gelände, auf der Straße laut

  • Habe mir für vorne und hinten (120/90/18) den Tracker als 90/10 Reifen bestellt, nachdem die (internationalen) Rückmeldungen zum MC360 Mid-Soft doch sehr durchwachsen waren. Bin sehr gespannt und werde berichten.

  • Da hat Deine AI aber vollkommen außer Acht gelassen, dass es einen Teil dieser Reifen nicht annähernd in Größen gibt, die für die CRF 300 passen.

    Dem Heidenau K60 würde ich persönlich pauschal keine Schwäche bei Nässe nachsagen wollen, eher im Gegenteil. Hingegen soll der Mitas angeblich seine hohe Laufleistung eben durch die harte Mischung mit Abzügen bei Nässe erkaufen.

    Oft wurde auch über den Mefo MFE99 als günstige Alternative in allen passenden Größen für die street legal CRFs diskutiert, dass hat AI dann wohl überlesen 😉

  • so Unterschiedlich sind die Meinungen :lol:
    Der Heidenau K60 ist im Nassen der schlimmste Reifen den ich je hatte. Selbst beim "mitschwimmen" im Berufsverkehr hat man Rutscher und Blockierende Räder. (ich jedenfalls)

    Nur wer sein Blut vom Rinnstein geleckt, weiß wie Motorradfahren schmeckt!

  • Wir hatten auf den 250ern einen Mitas E07 in 130 für ~30000km drauf. Das Moped ist danach allerdings auch ohne Seitenständer gestanden 😁

  • :?: Ich frage jetzt mal ganz doof, aber meine das absolut ehrlich und ernst :?:

    Gibts ein battle, ungeschriebenes Gesetz oder eine Wall of Fame für diejenigen, die es schaffen, den jeweiligen Reifentyp bis zum Schlauch runterzufahren? Ja, das ist witzig gemeint, aber die Frage ist mir ernst!

    Ich lese ziemlich häufig recht krasse Kilometerzahlen bei Reifen (nicht nur hier im Forum). Das ist schwarz auf weiß, ich sehe die Menschen dabei nicht, aber wir kommt es ein bisschen so vor, als würden solche Äußerungen nicht ganz ohne einen gewissen Stolz geschrieben :P

    Ich setze das ein bisschen damit gleich, wenn es in der Industrie / im Handwerk Berufsbekleidung gibt und man nicht direkt im Kundenkontakt steht. Diejenigen welche die verblichenste ausgewaschenste (aber top gepflegte!) Kleidung haben, sind da die Helden, weil ihre Bekleidung für jeden auf den ersten Blick sichtbar macht "ich bin hier seit 40 Jahre am Start". Das ist ein Statussymbol.

    Gibts sowas auch bei EnduristInnen und ihren Reifen? "Sieh mal, bei dem Reifen kannst du schon den Schlauch sehen, er hat einen perfekten rechten Winkel - KRASSER TYP !!1!"?

    Meine Werksreifen sind bei ca. 50% (der insgesamten Profiltiefe). Das merke ich, selbst als Newbie. Von Not mal abgesehen, würde mir nicht einfallen, den Reifen auf unter 25% insgesamter Profiltiefe zu fahren, wenn überhaupt. Am Geld kann es nicht liegen, zumindest sehe ich das so, wenn ich überschlage, was eine zwei bis dreiwöchige Endurotour so grob kostet, wenn man alles inkl. Verbrauchsmaterialien, Wertverlust und Verschleiß einbezieht.

    Also, was ist es?

  • Für maximale Performance brauch ich maximalen Gripp, solange der Reifen einen Urlaub lang hält ist mir der Rest egal. Einer der den Reifen "bis zum Schlauch" runter fährt hat da wohl andere Prioritäten, jeder wie er will.

    Grüße, und den Gummi unten und die Birne oben halten .........

    Andi

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